Neologismus „unterfallen“ – Geburt eines neuen Wortes

Bei der Lektüre einer juristischen Arbeit ist mir mehrmals das Wort „unterfallen“ begegnet – etwa: Ein Tatbestand unterfällt einem Gesetz. Da mir dieses Wort unbekannt war, habe ich in den greifbaren Wörterbüchern nachgeschlagen. Nur der Wortschatz der Uni Leipzig und zwei weitere Wörterbücher führen „unterfallen“ auf; Duden und viele andere Wörterbücher (pons, Wahrig usw.) kennen es (noch) nicht, vgl. die Liste der Wörterbücher am linken Rand. Man kann hier vermutlich die Geburt eines neuen Wortes miterleben, das anscheinend bei den Juristen das Licht der Welt erblickt, wenn nicht sogar von ihnen gezeugt wurde. Die Belege bei Wortschatz Uni Leipzig, dwds und owid lassen aber auch eine nichtjuristische Herkunft zu.

Es wäre zu prüfen, ob diese Bildung (fällt … unter … + Akkusativ -> unterfällt + Dativ: Zusammenziehung von Verb und Präposition zu einem Kompositum) auch bei anderen Verben zu beobachten ist.

Didaktik des Dramas – Links

http://www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/2b-dtsc-t-01/user_files/gans/drama/dramatik01.htm (Lernarregement „Drama“: PH Ludwigsburg)

http://kw.uni-paderborn.de/fileadmin/kw/Institute/Germanistik/Personal/Hofmann/Dramendidaktik_im_Deutschunterricht03.doc (Referat: kurze Übersicht Dramendidaktik)

http://www.teachsam.de/deutsch/d_literatur/d_gat/d_drama/drama_centermap.htm

http://wiki.zum.de/Dramendidaktik -> http://wiki.zum.de/Szenische_Interpretation

http://www.didaktikdeutsch.uni-bayreuth.de/PDF-resources/PDF/WS09_-_W__hrl_-_Dramendidaktik.pdf (Protokoll Seminarsitzung)

http://germanistik.univie.ac.at/fdz-deutsch/forschung/theater-als-gegenstand-und-methode-des-deutschunterrichts/kommentierte-basisbibliografie/dramendidaktik-und-theaterpaedagogik/

Denk/Möbius: Dramen- und Theaterdidaktik. Eine Einführung 2., neu bearbeitete Auflage 2010

http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12844&ausgabe=200904 (Besprechung Denk/Möbius)

http://www.kopaed.de/kopaedshop/index.php?PRODUCT_ID=603 (Besprechung Gabriela Paule)

http://www.homilia.de/download/Methoden.pdf (Dittmann: Durch kreatives Schreiben Texte verstehen)

Was es alles gibt: http://www.icptp.ch/files/theaterpaedagogik_web.pdf

http://www.lehrer-zimmer.net/index.php?option=com_content&task=view&id=84&Itemid=118 (Deutschdidaktik online – insgesamt!)

http://www.uni-hildesheim.de/index.php?id=3368 (Lektüreempfehlung zur gesamten Literaturdidaktik)

Deutsche Sprachgeschichte – Links

http://www.linguistics.ruhr-uni-bochum.de/~strunk/Deutsch/

http://www.coaching-kiste.de/index.html?sprachgeschichte.htm (kurz!)

http://www.linguist.de/Deutsch/gdsmain.html (intensiv, in Teilen!)

http://www.linguistik-online.uni-kiel.de/germanistik_I.htm (knapp)

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprachgeschichte

http://lexikon.freenet.de/Deutsche_Sprachgeschichte (basiert auf wikipedia)

http://www.stefanjacob.de/Geschichte/Unterseiten/Sprachgeschichte.htm (gut: St. Jacob)

http://www.deutsche-staedte.de/sprache/ (sehr knapp)

http://apuzik.deutschesprache.ru/ (Lektionen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprache

http://www.germsem.uni-kiel.de/ndnl/materialien/materialien%20sommersemester%202008/Deutsche%20Sprachgeschichte%203.pdf (nur bis „Germanisch“)

http://www.bestreferat.ru/referat-39054.html (eigenwillige Typen z.T.)

http://www.worldlingo.com/ma/dewiki/de/Deutsche_Sprachgeschichte (Übersicht, weiterführende Artikel)

http://titus.uni-frankfurt.de/personal/mittmann-dateien/deutsche_sprachgeschichte_7.pdf (22 Folien)

http://www.freeweb.hu/nemetszak/nyelvtortenet.doc (knapp)

http://www.christianlehmann.eu/ling/wandel/index.html (Sprachwandel), Teil von http://www.christianlehmann.eu/ling/index.html

Ästhetische Erfahrung und Bildung – Links

ästhetische Erfahrung:

http://www.zeitfuermusse.de/Aesthetische_Erfahrung.pdf, darin: Krise durch Muße, das Potenzial ästhetischer Erfahrung

ist ein Teil von: http://www.zeitfuermusse.de/ (Initiative ästhetische Erfahrung)

http://www.fragen-zur-kunst.de/sitemap.php, Teil von http://www.fragen-zur-kunst.de/

http://coral2.spectrum.uni-bielefeld.de/~ttrippel//aesthetik/aesthetik.html ä. E./Schule

http://www.georgpeez.de/texte/kade.htm (brauchbar!)

http://www.apiecha.de/philosophy/sundz.html (Schönheit und Zweckmäßigkeit)

http://piz.nmz.de/aeb/index.php?option=com_content&task=view&id=39&Itemid=46

http://www.sicetnon.org/content/perform/Pragmatische%20Aesthetik.pdf (zur Bedeutung des Ästhetischen für den Bildungsprozess)

http://www.gabrielelieber.de/aesterf.doc (kurz und gut)

http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=3284

http://www.inklusion-lexikon.de/AesthetischeErfahrung_Ameln-Haffke.pdf (def.)

http://www.olzog.de/olzog/edidact/vorschau/5-15-25-00-2.pdf (def. S. 2)

http://www.bruehlmeier.info/kunst.htm (Kunst, Kunsterleben, Kunstverständnis)

http://kunstsi.uni-koeln.de/aisthesis/aisthesis_callforpapers.pdf

http://www.hgb-leipzig.de/artnine/huber/aufsaetze/mediatisierung.html

http://www.dgae.de/downloads/Agnes_Bube.pdf

http://www.screenshock.com/theory/kmdipl/netzk4.htm (Netzkunst)

ästhetische Bildung, häufig verengt: musisch-ästhetisch

http://www.ganztag-blk.de/cms/upload/pdf/nrw/Brenne_Aestethische_Bildung.pdf

http://www.fb16.tu-dortmund.de/kulturwissenschaft/symposion/hasse.pdf

http://news.feed-reader.net/60200-aesthetische-bildung.html news

http://de.wikipedia.org/wiki/Ästhetische_Bildung

http://zaeb.net/index.php/zaeb/issue/current Zeitschrift, mit download „Empathie“: S. 11 f. Niveaustufen;

http://www.tassilo-knauf.de/02AesthetischeBildung.Essen.pdf (Reggio-Pädagogik: Kitas)

http://www.ganztaegig-lernen.org/www/web589.aspx Ganztag! Kompetenzorientierung (i.W. Postulate u. Ideale)

http://www.pb.seminar-albstadt.de/bereiche/aesterzbewmsg/musik/Aesthetische%20Bildung.pdf Skizze, auf der Basis von Spinner

http://www.widerstreit-sachunterricht.de/ebeneI/didaktiker/hasse/aesbildung.pdf grundlegend: S. 5-7 über ästhet. Erfahrung, PISA-kritisch

http://www2.hu-berlin.de/leibniz-sozietaet/archiv%20sb/072/09_buetow.pdf über Konzepte

http://www.projekt-gfki.de/downloads/kinderbrauchenspielundkunst.pdf Grundsätzliches


Auf die Lehrer kommt es an

Selten hat mir ein Beitrag über Schulprobleme so sehr aus der Seele gesprochen wie Michael Feltens Aufsatz „Auf die Lehrer kommt es an“ (SZ 21. Dezember 2011, S. 2). Der Kernsatz lautet: „Wir brauchen eine Renaissance der Lehrerpersönlichkeit.“ Dazu möchte ich drei Ergänzungen vortragen: 1. Wir brauchen eine bessere Ausbildung der Referendare. Dem steht in NRW die Verkürzung der Referendarzeit auf anderthalb Jahre entgegen; dem steht entgegen, dass Referendare dazu missbraucht werden, Lehrermangel zu kaschieren und Pflichtstunden zu erteilen, statt umfassend ausgebildet zu werden; dem steht weiter entgegen, dass sie ihren Fachleitern meist methodisch überladenes Kunstturnen vorführen müssen, statt zeigen zu dürfen, dass sie das normale Handwerkszeug beherrschen. 2. Wir brauchen für Junglehrer eine Schonfrist von zwei Jahren, in denen ihnen drei Wochenstunden Unterricht erlassen werden, damit sie auch im Ernstfall noch ihren Unterricht didaktisch reflektieren oder mit erfahrenen Kollegen besprechen können. 3. Wir brauchen eine praxisrelevante Fortbildung auch der erfahrenen Kollegen.

Zu dem, was wir nicht brauchen, gehören die ewigen Debatten über selig machende Schulformen und die unermüdliche Neuerfindung garantiert erfolgreicher Methoden, über welche die Schüler hinter dem Rücken der Lehrperson nur lachen. Was wir auch nicht brauchen, ist der Missbrauch von Reformbegriffen zu Zwecken der eigenen politischen Profilierung (neuestes Beispiel „Inklusion“). Aber das ist ein neues Thema.

Alte Rechtschreibung – Regeln und Wörterbuch (Wörterliste)

Nicht weil ich die alte Rechtschreibung fördern möchte, sondern weil manche Leute sie brauchen, habe ich gesucht und gefunden:

http://rechtschreibung.com/Seiten2/Wissenschaft/970IcklerWBRegel.html (Icklers Zusammenstellung der Regeln der alten Rechtschreibung)

http://deutsche-rechtschreibung.org/ (Wörterbuch der deutschen Rechtschreibung, wo alte und neue Rechtschreibung nebeneinander stehen)

http://www.korrekturen.de/wortliste_w.shtml (Gegenüberstellung alt – neu) – Liste der Wörter (Wörterbuch)

http://www.vrs-ev.de/regverg_teil1.php (Gegenüberstellung der Regeln: neue – alte Rechtschreibung)

http://www.vrs-ev.de/index.php (konservativer Verein zur Pflege der alten Rs.)

Wer dagegen die gültigen Regeln der Rechtschreibung sucht, findet sie hier:

http://www.ids-mannheim.de/service/reform/ (gültige Regeln der neuen Rechtschreibung)

http://www.canoo.net/services/GermanSpelling/ueberblick/index.html (dito, mit Wörterbuch)

http://www.duden.de/rechtschreibregeln (dito)

http://uploader.wuerzburg.de/rechtschreibreform/a-regeln.html (dito)

http://www.rechtschreibrat.com/ (dito)

Die Nachrichtenagenturen haben in den Wörterbüchern diejenigen Wörter erhoben, zu denen von Duden oder von Wahrig Schreibempfehlungen gegeben werden. Aus dieser Liste haben sie etwa 1500 Beispiel-Wörter ausgewählt, um die Agenturschreibweisen zu dokumentieren: http://www.die-nachrichtenagenturen.de/Agenturschreibweisen%20gesamt.pdf. Eine zweite Liste enthält die gut 500 Wörter, bei denen Duden und Wahrig unterschiedliche Empfehlungen geben und bei denen Agenturen daher von jeweils einer der beiden Empfehlungen abweichen müssen: http://www.die-nachrichtenagenturen.de/wortlisten.htm. Die Entscheidungen der Agenturen sind gut nachvollziehbar – in dem Sinn ist es zu empfehlen, sich deren Empfehlung zu eigen zu machen.

Northeimer Datenbank Deutsches Gedicht

Zufällig bin ich auf eine umfangreiche Gedichtsammlung gestoßen, eben besagte Northeimer Datenbank Deutsches Gedicht. Den Link sollte man als Deutschlehrer sich merken!

Sprachliches Handeln / Sprechakte

Sprachliches Handeln – eine kurze Einführung (zugleich Skizze eines planmäßigen Unterrichtens im Analysieren und Verfassen von Sachtexten, früher „Aufsatzunterricht“ genannt)

Was sich kompliziert anhört, ist in Wirklichkeit einfach – und wir kennen es alle: Wenn der Lehrer zu Anja sagt: „Anja, du bist eine tüchtige Rechnerin.“, dann hat er Anja gelobt. Dass er mit seiner Äußerung Anja lobt, ist sein sprachliches Handeln (Sprechakt) in diesem Moment. Solche sprachlichen Handlungen durchziehen den ganzen Tag unser Leben: Wir begrüßen einander, erzählen Witze zur Unterhaltung, beschweren uns, fragen und antworten, vertrösten Bittsteller und trösten die traurige Freundin …

Es gibt nun einige Akte sprachlichen Handelns, die wir nicht immer genau bezeichnen, die aber im Leben wie im Deutschunterricht eine so große Rolle spielen, dass wir die Begriffe ganz exakt fassen müssen (s. rechte Spalte):

Was steht an?          Was will (soll) der Hörer?        Was tut der Sprecher?

1. Daten                               etwas wissen                            mitteilen

2. eine Abfolge                   etwas wissen                            berichten

zusammenhängender

Ereignisse                        unterhalten werden                       erzählen

3. eine Menge

von Phänomenen;                sich vorstellen                         beschreiben

ein Einzelding

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4. Problem, un-                     verstehen                                   erklären

bekannte Zusammenhänge

5. Stellungnahme             bejahen / ablehnen                        bewerten

6. meine Handlung             etwas leisten, tun               [auf]fordern (bitten, werben)

7. eine Maßnahme                  mitmachen                             vorschlagen

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8. „Streit“, Unklarheit         überzeugt werden                  argumentieren, erörtern

Widersprüche

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Es werden hier einzelne Handlungen des Sprechers identifiziert – nur grundsätzlich, versteht sich: Man kann auch durch Drohungen jemanden zum Mitmachen bewegen. – Aus dem Hörer wird der Sprecher, wenn die Gesprächsrollen wechseln.

Es geht darum, verschiedene sprachliche Handlungen (des „Sprechers“) als solche zu begreifen; dazu wird aufgeführt, worauf diese Handlung beim Hörer hinauslaufen soll, was ihr Ziel ist. Und zu Beginn wird gesagt, was ansteht, worum es „inhaltlich“ geht.

Die Handlungen des Berichtens, Erzählens und Beschreibens sollten bis Klasse 7 richtig eingeübt sein, die anderen teilweise; um das Training des Erklärens, Bewertens usw. geht es in den folgenden Jahren; ferner muss das Vergleichen und das Sortieren (gliedern) geübt werden, und den krönenden Abschluss bilden das Argumentieren und Erörtern.

P. S. Eine interessante Seite zur Gesprächsanalyse ist übrigens https://www.tu-chemnitz.de/phil/ifgk/germanistik/gf/; man kann sich als Gast anmelden und dann im Programm arbeiten.

Buchners Kompendium deutsche Literatur

(Informationen – Texte – Interpretationen) ist ganz frisch erschienen, erarbeitet von Hans Gerd Rötzer, Gerhard C. Krischker und Klaus Will. Die einzelnen Kapitel des 316 Seiten starken Buches sind folgendermaßen aufgebaut (ich orientiere mich am Beispiel „Klassik“, es gibt Abweichungen in anderen Kapiteln):

Überblick + Autoren und Werke (2 Seiten); Texte und Interpretationen (13 Seiten, 7 Beispiele: Faust, Grenzen der Menschheit, Iphigenie auf Tauris, Wilhelm Meister; Don Carlos, Der Handschuh, Maria Stuart); Sachwörter (2 Seiten: Ballade, Bildungsroman, Die drei Einheiten, Exposition usw.); Ausblicke (1 Seite, Oskar Maria Graf über den Schillertag 1905); Stichpunkte (1 Spalte, Fortsetzung des Überblicks); Anregungen und Fragen (1 Spalte).

Die Interpretation zu „Grenzen der Menschheit“ ist hervorragend, es ist die von http://logos.kulando.de (71 Zeilen, ohne genaue Angabe der Seite); die Interpretation zu „Don Carlos“ (Posas Rede resp. Dialog mit dem König aus III,10 wird mit 67 Versen arg verkürzt wiedergegeben – die Rede Posas in III,10 ist allenfalls Ausdruck der „Aufklärung“ – „Klassik“ ist dagegen die Rede des Don Carlos in V,11 in Spannung zur Szene I,5) ist mit zehn Zeilen nicht nur ausgesprochen kurz, sondern auch sachlich problematisch, um nicht zu sagen falsch: Der Held ist tatsächlich Don Carlos, nicht Posa! Eine bessere Interpretation findet man bei http://logogs.kulando.de.

Das Unternehmen des Verlags C. C. Buchner ist von der Idee her (Texte mit Erklärungen verbinden) reizvoll, mit 316 Seiten aber notwendig zu eng begrenzt; um „Don Carlos“ in 10 Zeilen interpretieren zu können, muss man ihn schon sehr gut kennen. Der Aufbau der einzelnen Kapitel ist gelungen, die Unterscheidung Überblick / Stichpunkte überzeugt mich aber nicht. Das Sachregister (S. 307 f.) hilft einem, sich in den über die Kapitel verstreuten „Sachwörter“ (= literaturwissenschaftliche Begriffe) zurecht zu finden; warum man jedoch literaturwissenschaftliche Begriffe nicht auch so benennt, bleibt mir ein Rätsel.

Spätentwickler

Unter dieser Überschrift berichtete Christian Weber am 20. Oktober 2011 in der SZ über einen Bericht (Nature, online) über Untersuchungen britischer Neurowissenschaftler. Ich erspare mir hier die Einzelheiten – die Pointe liegt in der These, dass sich auch bei 12- bis 15-Jährigen sowohl die sprachliche wie die nichtsprachliche Intelligenz (IQ) noch deutlich verändern kann, und zwar um bis zu 20 Punkten sowohl nach oben wie nach unten. Die Messungen wurden durch Kontrolle der grauen Substanz in der entsprechenden Hirnregion untermauert. Über den Grund der Veränderung gibt es nur Spekulationen (Training?).

Folgerung: Eine definitiv gültige Unterscheidung nach intellektueller Leistungsfähigkeit gibt es für 10- bis 15-Jährige nicht. Welche schulpolitischen Konsequenzen daraus zu ziehen sind, soll hier offen bleiben – zumindest sollte es für 15- oder 16-Jährige noch die Möglichkeit geben, den Schultyp zu wechseln, wie es in der Gesamtschule zumindest unter der Hand durch Versetzung vom G- in den E-Kurs möglich ist. Die umgekehrte Möglichkeit gibt es ja auch: die Nichtversetzung in die nächsthöhere Klasse oder Jahrgangsstufe.

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