Die Geschichte meiner Bücher

Diese Geschichte ist ein Teil der Geschichte meines Lebens. Ich habe sie im August 2008 aufgezeichnet.

Sie beginnt mit einem nicht geschriebenen Buch. Wenn ich mich recht erinnere, kannte ich Walter Dirks seit 1966 (oder bereits seit 1961 – ich habe ihn anlässlich seines eigenen Kommentars aus Anlass seines Geburtstages kennengelernt: „Irrtümer eines Kritikers“); jedenfalls habe ich ab 1970 bei den „Frankfurter Heften“ mitgearbeitet. Mit ihm habe ich ein Projekt ca. 1970/71 besprochen, dass ich in der Reihe „Theologia publica“ des Walter-Verlags eine Auswahl aus meinen Predigten veröffentlichen könnte (aus meiner Zeit als Kaplan in Eschweiler, ab 1968, eventuell auch noch aus der Aachener Zeit 1967/68?). Es gab in dieser Reihe auch Predigten eines Theologieprofessors, und meine Predigten waren nicht schlechter. Walter Dirks machte mir Mut – ich sollte mich an Ingo Hermann wenden, der die Reihe „Theologia publica“ bei Walter betreute, und mich auch auf Walter Dirks als Befürworter berufen. Ingo Hermann antwortete mir auch freundlich, er wäre froh, wenn er sonntags solche Predigten zu hören bekäme, aber sie seien für die Reihe nicht geeignet – dabei waren sie genau so „öffentliche Theologie“ wie die des evangelischen Professors; aber ich war halt kein Professor. Die Ablehnung durch Ingo Hermann hat mich sehr enttäuscht.
Das erste Buch ergab sich aus einer ganz anderen Situation, nämlich aus meiner Tätigkeit als Lehrer. 1972 war ich hauptamtlich an die Schule gegangen, ans Neusprachliche Gymnasium Mönchengladbach; 1975/76 war ich am Stiftisch-Humanistischen Gymnasium MG Referedar (Kath. Religionslehre, Philosophie). Meine Zweite Staatsarbeit habe ich in Philosophie geschrieben, um dem autoritären Fachleiter Dr. Schütt auszuweichen – wenn auch Schwertfeger als Fachleiter zwar lasch, aber auch nicht besser als Dr. Schütt war. Jedenfalls habe ich auf der Basis meiner Unterrichtserfahrung Arbeitshefte für den Einführungskurs Philosophie in 11.1 untersucht; die auf dem Markt käuflichen Hefte taugten allesamt nicht viel, meinte ich feststellen zu können. Eines dieser Hefte war von Ekkehard Martens (damals Assistent oder Privatdozent in Münster) bei Schroedel herausgegeben worden; über meine Arbeit am Thema hatte ich Kontakt zu Martens aufgenommen, und so schlug Martens mir 1977 (?) vor, ein Arbeitsheft über die Religionsphilosophie zu machen. Ich musste nur einen evangelischen Mitautor suchen, damit das Heft nicht gar zu katholisch würde.
So bin ich dann an den Leiter der Prüfungskommission, vor der ich 1976 die Zweite Staatsprüfung abgelegt und deren Leiter ich als einen ausgesprochen fairen Prüfer kennengelernt hatte, mit der Bitte herangetreten, er möge mit mir zusammen das Arbeitsheft machen. Der hatte jedoch als Schulleiter nicht genügend Zeit und verwies mich auf eine tüchtige Fachleiterin, Frau Seelbach. Diese war auch zur Zusammenarbeit bereit; wir haben in Bonn unsere Vorstellungen von Religionsphilosophie verglichen, da war volle Übereinstimmung. Aber bald darauf sagte Frau Seelbach aus privaten Gründen ab und empfahl mir ihre Meisterschülerin, Frau Brunkhorst-Hasenclever. Die war bereits nach zwei Jahren im Dienst [also zu früh] Fachleiterin geworden; mit ihr und Martens zusammen habe ich dann das Arbeitsheft „Wohin mit der Religion?“ (1978, Schroedel) gemacht. Das Heft trägt weithin meine Handschrift; am 21. Oktober 1978 hatte ich es in den Händen.
Gleichzeitig arbeitete Ekkehard Martens an einem Arbeitsheft „Was heißt Glück?“; zu diesem Heft habe ich einige Texte beigesteuert (Ch. Bühler, F. Fürstenberg, H. Jäckel, N. Hinske), und auch an der Organisation des gesamten Stoffes habe ich mitgearbeitet. Das Heft erschien ebenfalls 1978, ohne dass Martens meine Mitarbeit auch nur mit einem Dankeswort in den Vorbemerkungen erwähnt hätte – das sei bei Schroedel nicht üblich, teilte er mir auf meine verwunderte Nachfrage mit. Damit war für mich keine Zusammenarbeit mit Martens mehr möglich, und wenn der mit ihm befreundete E. Nordhofen ihn auch anlässlich eines Geburtstages als bescheidenen und fleißigen Gelehrten gewürdigt hat – ich kenne eine andere Seite des Professors für Philosophiedidaktik in Hamburg.
Eine neue Chance ergab sich daraus, dass ich am NGM Leonhard Horster als Kollegen hatte, mit dem ich mich gut verstand. Leonhard kannte die oder einen der Herausgeber von „Kurs: Philosophie“, einer Reihe im Bagel-Verlag. Auf deren Anfrage bei ihm haben wir beide gemeinsam „Wahrnehmung – Erkenntnis – Wahrheit“ gemacht (1983). Dies war das erste Buch unserer guten Zusammenarbeit, die auf gegenseitigem Respekt und auf Gleichheit beruhte, auch wenn Leonhard von Philosophiegeschichte mehr als ich verstand. – Bei diesem Buch haben wir auch erlebt, dass der Assistent Sir Karl Poppers einen Aufstand machte, weil wir Poppers Text kürzen mussten: Das sei eine Unverschämtheit, Poppers Gedanken könne man nicht kürzen, dreißig Seiten wären deutschen Gymnasiasten wohl zuzumuten, wir wären wohl nur auf schnödes Geldverdienen aus…
Das nächste gemeinsame Buch war dann „Glück und Utopie“, das 1988 bei Diesterweg erschien. Wir hatten uns überlegt, dass diese Zusammenstellung von Glück und Utopie sachlich berechtigt wäre, und haben uns nach einem Verlag umgeschaut; nachdem wir zum Herausgeber der Reihe, Bruno H. Reifenrath, nach Much in Bergische Land gefahren waren und ihm unsere Vorstellungen erläutert hatten, ging das Projekt zügig voran. Leonhard war für die Utopie zuständig, ich für das Glück; jeder von uns hat fünf Kapitel als Hauptautor bearbeitet. Da ich mit Martens schon über das Glück nachgedacht und auch im eigenen Philo-Unterricht das mir vormals verdächtige Thema mehrfach behandelt hatte, war ich für „das Glück“ hinreichend vorbereitet. Hinzu kam, dass ich 1982 meine spätere Frau kennengelernt und das Priesteramt aufgegeben hatte; aber nicht nur in dem Zusammenhang hatte ich öfter über das Glück nachgedacht.
Noch ein Buch habe ich mit Leonhard Horster gemacht: „Bilder vom Menschen“, 1991 bei J. B. Metzler erschienen. Die Idee zu diesem Buch hatten wir vermutlich beide, ich habe den Kontakt zu Metzler hergestellt – es wurde erwogen, was man bei Metzler in einer Reihe zum Philosophieunterricht alles veröffentlichen könnte. Jedenfalls haben wir das Manuskript nach Metzler geschickt und dann lange nichts mehr vom Verlag gehört; die Bilder im Buch hat übrigens Leonhard ausgesucht, er war und ist firm darin, was Kunstgeschichte und Bilder betrifft. Nach langer Zeit stellte sich dann heraus, dass unser Manuskript beim Verlag irgendwie „verschwunden“ war; so haben wir unsere Materialien neu kopiert und nach Stuttgart geschickt, und mit einem Jahr Verspätung ist das Buch dann im Dezember 1991 erschienen. Dieses Buch war von der Aufmachung her das schönste, was wir gemacht haben; es war aber auch das, wofür wir am wenigsten gearbeitet haben – wir haben einfach aus dem Bestand geschöpft, aus dem, was wir kannten. Ich habe das 1., 5. und 6. Kapitel bearbeitet, Leonhard die anderen drei. Bernhard Andelfinger meinte einmal, man merke dem Buch an, dass es „nur“ aus den Beständen gemacht worden sei – ich weiß nicht, ob er recht hat.
Jedenfalls war es das letzte Buch, das ich „aus dem Wissen heraus“ gemacht habe; die folgenden habe ich „aus dem Fragen heraus“ erarbeitet: Themen, bei denen ich das Gefühl hatte, ich müsste mich darin einarbeiten, weil ich aufgrund meiner Lebens- und Studiengeschichte nicht kompetent genug sei. Dies galt besonders für die Fragen des Zusammenlebens und -arbeitens, in denen die Lektüre von Peter L. Bergers „Einladung zur Soziologie“ 1970 für mich eine Offenbarung bedeutet hatte. Die Arbeit an dieser Thematik habe ich in den 80er Jahren noch einmal aufgenommen, gerade auch für ein neues Arbeitsheft, das ich dann allein gemacht habe: „Ich und die anderen“, 1990 bei Diesterweg. Den Kontakt zu Reifenrath und zum Verlag Diesterweg, wo Herr Thiel ein ausgesprochen freundlicher und kompetenter Gesprächspartner war, hatte ohnehin ich gepflegt. Nur beim Titel machte Reifenrath Einwände: „Ich und die anderen“, das klänge ja beinahe nach Max Stirner, als ob alle anderen neben mir bedeutungslos wären… Ich habe dann diese Formel „Ich und die anderen“ in durchaus verschiedenen Zusammenhängen ganz unverfänglich gebraucht gefunden (einmal sogar in der Theatertheorie); schließlich hat Reifenrath seinen Widerstand gegen den Titel aufgegeben. Sozialphilosophie würde ich das nennen, was ich in diesem Buch vorgelegt habe; die Arbeit daran muss parallel zu „Bilder vom Menschen“ gelaufen sein. Leonhard zog es dann aufgrund seiner Arbeit stärker in die Theorie des Unterrichts und der Schulgestaltung, unsere Zusammenarbeit war mit „Bilder vom Menschen“ beendet.
In der Reihe PHILOSOPHIA PROPAEDEUTICA habe ich dann noch „Gewalt – Recht – Freiheit“ 1994 veröffentlicht, ein Buch, das man unter „Politische Philosophie“ einordnen könnte. Günter Dux hat eigens für dieses Buch seinen Aufsatz „Recht, Macht und Herrschaft“ als Kurzfassung seiner Rechtssoziologie geschrieben; ich hatte ihn darum gebeten, Kapitel seiner Rechtssoziologie zusammenschneiden und -stellen zu dürfen, und er bot von sich aus die Neufassung an, weil er verstanden hatte, worauf ich hinauswollte. Diesen Aufsatz habe ich teilweise in seinem Sinn mitbestimmt, weil das Manuskript Dux‘ ziemlich nachlässig geschrieben war, was Rechtschreibung und v.a. Zeichensetzung anging, und weil einige Fragen entschieden werden mussten, womit ich den Professor Dux nicht behelligen wollte.
Als letztes Arbeitsbuch zur Philosophie habe ich 1997 „In der Zeit – Über die Zeit – Mit der Zeit“ veröffentlicht. Die Zeit, das war seit 1990 eines meiner Themen; die Geschichte der Fragestellung, die eine Schülerin des FMG an mich herangetragen und auf der sie bestanden hatte, habe ich in einer Festschrift des FMG erzählt. Bei Diesterweg passte das Buch aus irgendwelchen Gründen nicht in die Reihe PP – so ist es eben außerhalb der Reihe erschienen. Ich war vom Thema überzeugt und habe es bei Reifenrath und dem Verlag durchgesetzt. Das Manuskript musste ich auf die Hälfte seines Umfangs reduzieren – das habe ich getan, als ich wegen einer Operation vorübergehend aus dem Verkehr gezogen war. Wenn es 1996 war, müsste es die Operation gewesen sein, zu der ich in Mönchengladbach im Maria-Hilf war. Des sorgfältigen Diagnostikers einer kleinen Geschwulst, Dr. Hörster, sei mit Dankbarkeit gedacht.
Auch zum Zeit-Buch hätte ich gern einen Originalbeitrag von Prof. Günter Dux bekommen; aber auf meine Anfrage hat er nicht einmal geantwortet – vielleicht nicht ohne Grund, weil sein Zeitbuch nicht die Klasse seiner Rechtssoziologie und seines Buchs „Die Logik der Weltbilder“ hatte (hat). – Der Wissenschaftlichen Buch-Gesellschaft habe ich nach 1997 eine Anthologie zum Thema „Zeit“ angeboten; aber dem Verlag schien die Zielgruppe nicht hinreichend klar umschrieben, auch wenn er später ein ähnliches Buch brachte – auch das ist eines meiner ungeschriebenen Bücher, aber das Misslingen dieser Idee hat mir nicht viel ausgemacht.
Als letztes der philosophischen Bücher kann ich „Kennen Sie Nietzsche?“ nennen, 1997 bei dtv erschienen. Das Buch beruht auf der zweiten und dritten Lektüre von „Menschliches, Allzumenschliches“ und stellt den Versuch dar, die bedeutenden Aphorismen dieses Buches zu finden und für ein breiteres interessiertes Publikum spielerisch zu erschließen. Es zeigt „meinen“ Nietzsche, der mir in wichtigen Fragen Gesprächspartner war und der einer der großen Philosophen der „Moderne“ ist, kein Systematiker, aber ein leidenschaftlich Denkender, mit teilweise brillanten Einsichten. In meinen [inzwischen untergegangenen] Philo-Blogs bei blog.de und also.kulando.de ist er in vielen Stellen gewürdigt; was mir bedeutsam war, muss nicht für alle bedeutsam sein – deshalb hebe ich hier keine Aphorismen hervor. Wichtig ist meine Idee, Aphorismen zu einem Gespräch zu verbinden; dahinter steht die Theorie, dass nur mit dem Schema „Frage und Antwort“ theoretische Texte (als Antworten auf Fragen) zu verstehen sind, aber das gehört in die Theorie und Praxis der Textanalyse.
Wenn ich mich nicht verrechne, habe ich 1998 (oder doch später?) Zugang zum Internet gefunden; dort habe ich dann vielleicht 2002 mein erstes Weblog angelegt, norberto42 bei 20six. Dieses Blog habe ich einmal aus Versehen abgewürgt, was damals bei 20six nicht schwer war…
Aufgrund meiner Weblogs hat Frau Netz von lehrer-online mich Anfang 2006 (?) angesprochen; mit ihrer großartigen Unterstützung habe ich 2006/07 eine Reihe von Beiträgen bei lehrer-online gemacht, welche wiederum zu den nächsten Büchern geführt haben, weil ich von da an im Netz präsenter war (auch aufgrund meiner Platzierung unter den zehn besten Lehrerblogs 2006 im „Lehrerfreund“). Das dritte ungeschriebene Buch ist ein Arbeitsheft im Stark-Verlag zu Schlink: Der Vorleser. Der Verlag hatte meinen Internetauftritt gesehen (Analysen fürs Zentralabitur 2007, meine Arbeit im Deutschkurs) und mich um die Zusammenarbeit gebeten. Ich habe auch eine Reihe von Analysen vorgelegt, aber leider nicht den Ton des Verlags getroffen: Ich halte den Roman für ein ziemliches Machwerk, aber die öberste Tante in der Verlagsredaktion war von Schlink angetan. So teilte mir mein Gesprächspartner beim Verlag mit, der Verlag habe „einen stärker wissenschaftlich orientierten Autor“ (ich muss lachen!) gefunden, und mit großem Bedauern… usw. Meine neuen (beinahe Stark-)Analysen stehen bei norberto42.wordpress.com; da stehen sie gut, die alten standen im bloghof.net.
Wiederum aufgrund der Arbeiten bei lehrer-online ist Herr Krapp vom Verlag Krapp & Gutknecht (Rot an der Rot, BW) im Herbst 2007 an mich herangetreten, wegen eines Lehrerheftes zu Wolf: Kassandra (Zentralabitur NRW 2009/10). Nach langer, intensiver Vorarbeit wurde dann vieles von meinen Analysen als „Bleiwüste“ beiseite gelegt, das Praktische stärker ausgebaut und schließlich im Juni 2008 veröffentlicht. In den letzten Tagen habe ich auch die Korrekturfahnen zu Schiller: Don Karlos, gelesen, woran ich im Frühjahr 2008 gearbeitet habe, nachdem ich im Frühjahr 2007 für lehrer-online das Drama bereits intensiv gelesen hatte. Das neue Lehrerheft wird wohl in vier Wochen erscheinen; inzwischen verstehe ich das Drama besser als der Bearbeiter im Schiller-Handbuch von Metzler, denke ich in aller Bescheidenheit.
Ob es mit den Büchern weitergeht, wird sich zeigen – es gibt die Anfrage eines neuen Verlags. Zwei Anekdoten möchte ich zum Schluss noch erwähnen. Die erste beruht auf der Eigenart der word-Dateien, dass in ihnen Links blau erscheinen und durch Anklicken aktiviert werden können. Im Kassandra-Heft waren nun wirklich viele Links; der Setzer kannte anscheinend die Eigenheiten von word-office nicht und hat alle Links unterstrichen blau gesetzt. – Beim Lehrerheft zu „Don Karlos“ gab es seitens des Verlages die Kritik, ich hätte zu wenig Arbeitsmaterial für die Schüler; das war sachlich nicht berechtigt, weil ich die Arbeitsblätter usw. in Form der Lösungserwartung „fertig“ konzipiert hatte. Ich habe deshalb in Blau kursiv erläutert, wie ich mir den Druck des einzelnen AB denke: „Blau kursiv“, das war mein Dialog mit dem Verlag. Auf dem Weg von mir über die Verleger zum Setzer ist das Wissen um „Blau kursiv“ aber verloren gegangen, und der Setzer hat nur die Lösungserwartung mitsamt meinen Dialog-Passagen gesetzt. Zur Zeit sind wir dabei, das Versehen zu korrigieren.

P. S. Nachträglich fällt mir ein weiteres ungeschriebenes Buch ein, dessen Untertitel „Kleine Einführung in die Theologie“ geheißen hätte. Es gibt ein Büchlein von Michael Wittschier: „Alle Kreter lügen… sprach der Kreter… Kleine Einführung in die Philosophie“ (Patmos 1980). Beim Patmos-Verlag gab es die Idee, ein analoges Büchlein zur Theologie herauszubringen; Teile des Manuskripts dazu habe ich in den 80er Jahren geschrieben, aber das Projekt hat sich zerschlagen. Wenn ich heute in Wittschiers Büchlein hineinschaue, denke ich: Ich wollte sachlich zu viel vortragen und habe nicht den netten Umgangston getroffen.
Im Zusammenhang mit dem Patmos-Verlag ist ein weiteres gescheitertes Projekt zu nennen, das der für Religionspädagogik zuständige Mann bei Patmos, Tullio Aurelio, angestoßen hatte. Es ging darum, einen Nachfolger für Werner Trutwin, der mit seinen Heftchen den Markt der Religionspädagogik in der Sek II beherrschte, aufzubauen und etwas zu produzieren, das die Heftchen von „Theologisches Forum“ ablösen sollte. Zu diesem Zweck habe ich viel Material gesammelt und an den Verlag geschickt, aber auch einmal Werner Trutwin in Bonn besucht und mit ihm meine Vorstellungen besprochen. Ich erinnere mich an das Spottkruzifix vom Palatin, welches ich unbedingt den Schülern präsentieren wollte, weil es zum Bestand meines Religionsunterrichts gehörte. – Woran dieses Projekt, ebenfalls in den frühern 80ern (oder späten 70ern?), gescheitert ist, weiß ich nicht mehr. Vermutlich war Trutwin, der zugleich Schulleiter in Bonn war, nicht davon begeistert, einen Nachfolger (auch im Geldverdienen) aufzubauen.
Ein abgeschlossenes, aber nicht veröffentlichtes Projekt ist das Lesebuch „Christ-sein in der Kirche? Ein theologisches Lesebuch“ vom Oktober 1980. Neben dem Manuskript, das in einer Schachtel ruht, gibt es zwei gebundene Exemplare: Eines habe ich Leonhard Horster geschenkt, eines habe ich selber. Das letzte, das neunte Kapitel ist „Christ-sein im Zeitalter der Säkularisierung“ überschrieben, mit Texten von Gerhard Schmidtchen, Hermann Lübbe und Trutz Rendtorff. Mit diesem Thema bin ich wieder beim „Don Karlos“, der in einem Monat erscheinen soll: Säkularisierung ist ein Signum der aufklärerischen Moderne, auch wenn viele das noch nicht gemerkt oder bereits wieder vergessen haben.

Nachtrag August 2009: Inzwischen ist nicht nur das Lehrerheft zu „Don Karlos“ bei Kapp & Gutknecht erschienen, sondern auch eines zur „Nachkriegslyrik. Deutsche Lyrik 1945 – 1960“. Ich hoffe, dass dies nicht das letzte war – der andere Verlag hat sich aber nicht mehr gemeldet.

Nachtrag im Mai 2010: Inzwischen sind auch Lehrerhefte zu „Kabale und Liebe“ sowie zu „Antigone“ herausgekommen; in den nächsten Tagen erscheint ein Büchnerheft (Dantons Tod; Woyzeck). Das Manuskript zu den 51 bedeutendsten Gedichten Goethes ist abgeschlossen – alles bei Krapp & Gutknecht. Eine Zusammenarbeit mit dem C. Bange Verlag ist daran gescheitert, dass meine Vorstellung von guten Arbeitsbüchern (und meine Bewertung vorliegender Abiturbücher des Verlags) nicht mit denen des Verlags übereinstimmte.

Nachtrag im November 2010: Inzwischen ist bei Krapp & Gutknecht auch das Arbeitsheft zu Thomas Mann (Die Buddenbrooks; Mario und der Zauberer) fertig, Goethe liegt noch auf Eis; die Zusammenarbeit mit einem weiteren Verlag ist so weit fortschritten, dass ein Manuskript abgeschlossen ist und ich gerade an einem zweiten arbeite. Wenn das erste veröffentlicht ist, werde ich mehr dazu sagen.

Nachtrag im März 2011: Gerade ist bei Krapp und Gutknecht „Johann Wolfgang von Goethe – Seine bedeutenden Gedichte“ erschienen. Das Opus geht auf eine Untersuchung von 2009 zurück, welche Gedichte Goethes heute zum Kanon gehören. Nach dem Satz des Manuskripts gab es Probleme mit Goethes Rechtschreibung und Zeichensetzung, die leider nicht dudenkonform ist; aber nach kleinen Änderungen („sei“ statt „sey“ z.B.) durfte Goethe dann doch weithin bei seiner Schreibweise bleiben, wofür ich mich stark gemacht hatte.

Nachtrag im Januar 2012: Inzwischen sind drei Manuskripte zu Lehrerheften fertig, und zwar zu „Frühlings Erwachen“, „Götz von Berlichingen“ und „Faust I“. Die beiden ersten sind auch gesetzt und korrigiert; ich hoffe, dass sie 2012 bzw. 2013 erscheinen – der Verlag Hase und Igel hat jedoch Schwierigkeiten, seine Reihe „Lesewerk-Klassiker“ (Textausgaben mit Lehrerheften) auf dem Markt abzusetzen, und hat die Reihe radikal zusammengestrichen, auch Personal entlassen. Es bleibt abzuwarten, was aus den Manuskripten wird. [P.S. Die drei Manuskripte werden nicht veröffentlicht, der Verlag reduziert sein Programm radikal.] – Zu den unveröffentlichten Büchern gehört noch, wie ich vor ein paar Wochen wieder entdeckt habe, das Manuskript „Warum nicht selber denken? Anleitung zum Philosophieren“ (1998). Ich habe keinen Verlag für dieses Buch gefunden, schade – es gefällt mir noch immer.

Später: Eine meiner großen Ideen war es, den Aufsatzunterricht in der Sekundarstufe I des Gymnasiums ganz systematisch aufzubauen (etwa Kl. 8-10). Das Ergebnis meiner jahrelangen Bemühungen liegt in dem Aufsatz „Aufsatzunterricht: gliedern, erklären, bewerten, erörtern“ vor. Die Beschränkung auf „gliedern, erklären, bewerten, erörtern“ ergab sich daraus, dass an unserer Schule in der Regel der Deutschlehrer eine Klasse drei Jahre unterrichtete (Kl. 5-7, 8-10) und dass als Krönung des Aufsatzschreibens die strukturierte Erörterung zu gelten hat – warum das heute anders ist, erkläre ich später.

Diesem Viererschritt „gliedern, erklären, bewerten erörtern“ (klar am sprachlichen Handeln ausgerichtet!) habe ich dann noch die sprachlichen Handlungen „definieren, berichten“ (aus Kl. 6-7) sowie die Einheit „folgern, logisch denken“ als ebenfalls zu beherrschende Formen sprachlichen Handelns vorgeordnet (das Erzählen habe ich als bekannt vorausgesetzt): Das hätte insgesamt eine Systematische Einführung in die Aufsatzlehre, wozu natürlich auch Übungsmaterialien und Vorschläge für Klassenarbeiten gehörten, ergeben. Das Manuskript habe ich ca. 2011 an den Verlag Krapp & Gutknecht geschickt, und Herr Krapp war auch grundsätzlich bereit, das Buch zu machen; gleichwohl verzögerte sich die Bearbeitung des Manuskripts Monat um Monat – vielleicht weil Herr Krapp befürchtete, das Buch werde sich nicht gut verkaufen – bis ich nach etwa drei Jahren die Geduld verlor und das Manuskript zurückgezogen habe.

Diesem nicht erschienenen Buch trauere ich heute noch ein bisschen nach, weil es die Erfahrung meiner Arbeit als Deutschlehrer dargestellt hätte; aber es war schon 2011 aus der Zeit gefallen – die Gegenwart gehört unter dem Druck zentral gestellter Aufgaben einem Aufsatztyp, der bereits in der Aufgabenstellung stark vorstrukturiert ist (damit man auch die Bewertungskriterien zentral vorgeben kann); diese Erleichterung geht mit dem politischen Bestreben einher, die Anforderungen an Schüler zu senken (was natürlich bestritten wird!), damit auch 50 % eines Jahrgangs Abitur machen können. Mein Aufsatzunterricht ist nur noch für die germanistisch-didaktische Archäologie interessant.

Diesem nicht erschienenen Buch trauere ich heute noch ein bisschen nach, weil es die Erfahrung meiner Arbeit als Deutschlehrer dargestellt hätte; aber es war schon 2011 aus der Zeit gefallen – die Gegenwart gehört unter dem Druck zentral gestellter Aufgaben einem Aufsatztyp, der bereits in der Aufgabenstellung stark vorstrukturiert ist (damit man auch die Bewertungskriterien zentral vorgeben kann); diese Erleichterung geht mit dem politischen Bestreben einher, die Anforderungen an Schüler zu senken (was natürlich bestritten wird!), damit auch 50 % eines Jahrgangs Abitur machen können. Mein Aufsatzunterricht ist nur noch für die germanistisch-didaktische Archäologie interessant.

Nachtrag 2019: Im Februar 2019 ist bei Krapp & Gutknecht „Erich Kästner. Mit spitzer Feder. 25 Gedichte“ erschienen. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters hatte Frau Ines Krapp angefragt, ob es noch Projekte gebe und ob ich Ideen für ein weiteres Buch hätte. Nun verstehe ich unter anderem einiges von Eichendorffs Gedichten, aber für den Verlag sind nur Themen interessant, die von den großen Verlagen nicht abgedeckt werden, aber Chancen auf Behandlung im Unterricht haben. So sind wir auf Kästners Gedichte gekommen, von denen 25 analysiert wurden, was nach einigen Problemen und Verzögerungen dazu führte, dass im Februar 2019 das neue Heft erschienen ist. Es ist jedoch für Schüler möglicherweise zu anspruchsvoll (und zu teuer), so dass der Verlag ein Schülerarbeitsheft „Erich Kästner. Neun Gedichte für den Unterricht in Klassenstufe 10“ (von G. Pereira / V. G. Mendia) nachgeschoben hat. – Für besonders gelungen halte ich in meinem Heft den Aufsatz „Gedichte verstehen, eine methodische Anleitung“ (S. 11 ff.).

Irgendwann zwischendurch habe ich noch ein paar Reihen zu christlichen Festen bei lehrer-online gemacht, aber das sind keine Bücher; das Kästner-Heft wird wohl das letzte sein, was ich gemacht habe. Ich hätte noch Lust und Ideen für ein Tucholsky-Heft, aber Tucholsky ist nur mit wenigen Gedichten in der Schule präsent (v.a. Die Entwicklung der Menschheit, Luftveränderung, Das Ideal); da lohnt es sich verlegerisch kaum, 25 Analysen vorzulegen – nachlesen kann man sie ohnehin bei norberto42.

 

Wörterbücher der Synonyme im Netz

Dass „Bildung des Verstandes durch die Sprache“(Eberhard) geschieht, ist die grundlegende Annahme. In der Einleitung der ersten Auflage von Eberhards synonymischem Handwörterbuch der deutschen Sprache (1837) werden folgende Leistungen der Synonymik genannt:

1. Die Synonymik befördert die Richtigkeit im Denken.

2. Die Synonymik bildet den Verstand und übt den Scharfsinn.

3. Sie gewährt Vergnügen.

  • Die Synonymik, ein Teil des Elementarunterrichtes.
  • Zu einem guten mündlichen und schriftlichen Vortrage.
  • Geistreiches Spiel mit sinnverwandten Wörtern.
  • Gebrauch bei dem Unterricht der Fremden in der deutschen Sprache.

Ich habe deshalb eine neue Link-Kategorie „Synonyme“ eingerichtet, worin verschiedene gute Wörterbücher aufgelistet sind; man muss einmal hineinschauen, um die Unterschiede zwischen ihnen zu erkennen. Das dort genannte Eberhard/Lyon ist die 16. und letzte Auflage von Eberhards Wörterbuch (man muss im oberen ABC suchen!), es umfasst 1600 Artikel. Eberhard 15. ist zwar nur die 15. Auflage mit gut 100 Artikeln weniger, hat dafür aber eine ausführliche Darstellung aller deutschen Vor- und Nachsilben (S. XIX ff.) sowie ein Register aller behandelten Wörter (S. 880 ff.), was insofern von Vorteil ist, als unter einem Stichwort auch mehrere verwandte Wörter behandelt werden (z.B. Brennen, Lodern, Glühen, Glimmen), die dann keinen eigenen Eintrag mehr erhalten.

Es geht bei der Suche nach Synonymen nicht darum, nur den Ausdruck zu wechseln, damit es schöner klingt und Wiederholungen vermieden werden (wie man gelegentlich in der Grundschule lernt), sondern darum, das wirklich treffende Wort zu finden.

Eberhards Wörterbuch ist großartig, aber natürlich über 100 Jahre alt – so findet man dort „demungeachtet“, aber nicht „nichtsdestotrotz“ – ein modisches Unwort, das aus „nichtsdestoweniger“ und „trotzdem“ zusammengeschustert worden ist und, so vermute ich, zunächst nur als Witz gemeint war, was viele nicht verstanden haben, wodurch es ein richtiges Wort geworden ist.

Die Kategorie „Wörterbücher, problematisch“ lösche ich: Wozu soll man problematische Wörterbücher eigens nennen? Es sind dies Wörterbücher, die nur im Netz existieren und wo jeder eintragen kann, was ihm an Bedeutungen einfällt – danach sind sie dann auch.

Qualität von Wikipedia überprüfen

Dass es Wikipedia gibt, ist oft hilfreich; die Qualität des Artikel wird jedoch gelegentlich in Zweifel gezogen, da jeder schreiben könne, was er wolle – ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es sein kann, Fehler in der Wikipedia zu berichtigen.

Es gibt nun eine Seite, auf der man die Qualität von Wikipedia-Artikeln überprüfen kann (nicht inhaltlich, sondern statistisch nach Merkmalen des Bearbeitens): http://www.wikibu.ch/index.php. Also ganz einfach mal reinschauen!

Gedichte zu bestimmten Themen

Die Deutsche Gedichtebibliothek“ (https://gedichte.xbib.de/) will ein Gesamtverzeichnis deutschsprachiger Gedichte sein; die Sammlung ist insofern interessant, als sie verschiedene Suchfunktionen anbietet, u.a. nach bestimmten Stichworten im Titel der Gedichte.

Außerdem gibt es eine Fortsetzungsseite: „Kürzlich hinzugefügte Gedichte“: https://gedichte.xbib.de/liste_neue_gedichte_1.html

google und Metager

sind derzeit, was das Finden neuer Beiträge angeht, die lahmsten Enten von allen großen Suchmaschinen: Nach vier Tagen finden sie meinen neuesten Beitrag in norberto42.wordpress.com oder http://dito42.blogspot.de nicht, während die anderen Suchmaschinen ihn anzeigen. Google war früher viel besser, nach einem Tag wurde dort ein neuer Beitrag präsentiert.

Metager ist sowieso der letzte Schrott: Was die alles als „Ergebnis“ anbieten, hat mit der Suchfrage nicht viel zu tun. Wer’s nicht glaubt, kann ja mal „Motiv Wort, Worte in Faust I“ bei Metager eingeben, dann bekommt er außerordentlich lustige Ergebnisse.

Meine alte Empfehlung für „seroius search“ habe ich gelöscht; es lohnt nicht, damit zu suchen.

P.S. Ein aus guten Gründen anonym bleibender „Carsten“ hat bei http://norberto42.blogspot.de/2016/11/google-und-metager.html kommentiert: „Okay, habe es bei MetaGer eingegeben: Sind doch Superergebnisse, wo ist das Problem genau?“ Das Problem ist, dass z.B. bei den ersten zehn Ergebnissen fünf überhaupt nichts mit „Faust“ zu tun haben und die übrigen fünf keine Suchergebnisse zur Frage sind. Metager findet wenigstens „Die Wortproblematik, ein Motiv in Faust I“, während google auch heute (14.11.) gar nichts findet.

Zweites P.S. (09.12.16)

In einer weiteren Antwort hat Carsten Riel (diesmal mit Namen) die Tatsache, dass MetaGer ein Metasucher ist, für die Ausfälle beim Suchen verantwortlich gemacht. Das ist aber nicht zutreffend: Andere Metasucher liefern bessere Ergebnisse als MetaGer. 

Drittes P.S. (09.12.16)

Ich habe gerade noch einmal mit „Goethe: Faust – Motiv Worte, Wortproblematik“ einen Test gemacht: Das richtige Ergebnis liefern MetaGer, Ixquick, unbubble, oneseek, unbubble, metacrawler=excite, dogpile und ecosia.org.; manche von früher bekannte Metasucher fallen einfach aus, lassen endlos warten oder liefern nichts; eTools liefert das richtige Ergebnis, aber mit Hindernissen. Google liefert inzwischen ebenso das Ergebnis, natürlich auch Bing, Duckduckgo und Swisscows oder http://search.lilo.org/.

Viertes P.S.

Test am 11.12.2016 mit den Suchworten ‚Faust I: Auerbachs Keller, Hexenküche‘, die ersten 20 Ergebnisse:

Quant = Swisscows (= Hulbee) = Duckduckgo (Bei anderen Suchwörtern weicht Duckduckgo von Quant ab, ebenso Swisscows!)

Bing = lilo = ecosia (weicht wie lilo bei anderen Suchwörtern von Bing ab!)

Google ist selbständig. Selbständig, aber viel Irrelevantes bieten oneseek, excite (mit Reklame), eTools und MetaGer (ebenfalls mit Reklame). Dogpile hat entsetzlich viel Reklame. Ixquick und Unbubble haben nur wenige Treffer zu diesen Suchworten.

Fazit: Quant, Duckduckgo, Bing und Google sind selbständig und bieten relativ relevante Treffer. Es genügt, in diesen vier Maschinen zu suchen.

Fünftes P.S. 

Am 31. Mai 2020 hat Metager bei einer speziellen Suche alle anderen Suchmaschinen locker geschlagen. Google kennt  neue Beiträge selbst selbst nach Wochen nicht, während Quant, findx, Metager und swisscows fein säuberlich die Beiträge auflisten.

 

 

Weblogs im Zusammenhang mit dem Unterricht

Ich bringe hier einen Vortrag aus dem Jahr 2009, dessen Links größtenteils veraltet sind, als ein Dokument jener Jahre – ich habe es aus dem Cache bei exalead gerettet, nachdem kulando.de im Herbst 2015 ohne Vorwarnung abgeschaltet worden ist:

Für den Hessischen Schulbibliothekstag 2009 (21. März in Hofheim) habe ich einen Vortrag zum Thema „Weblogs im Zusammenhang mit dem Unterricht“ konzipiert. Mangels Interesse ist der Vortrag gestrichen worden – hier ist er:

Standarddefinition: Ein Weblog ist ein Tagebuch.’
Das ist aber nicht ganz richtig, weil damit nur eine mögliche Funktion der Weblogs erfasst wird.

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Ich stelle fest, dass die Wiedergabe des alten Aufsatzes bei blogger.com schöner als bei wordpress.com ist. Hier steht also der ganze Aufsatz: http://norberto42.blogspot.de/2016/03/weblogs-im-zusammenhang-mit-dem.html

Außerdem:

http://www.bib-info.de/fileadmin/media/Dokumente/Kommissionen/Kommission%20f%FCr%20One-Person-Librarians/Checklisten/check18.pdf

http://praxistipps.chip.de/blog-erstellen-mit-blogspot-in-3-minuten-so-gehts-kostenlos_23980 sowie die Suchworte „weblog erstellen“!

Plagiate finden

Normalerweise genügt es, einige Stellen aus einem Text – mit Anführungszeichen versehen – bei google einzugeben, um zu prüfen, ob der fragliche Text irgendwo abgekupfert ist; bei Arbeiten in Literaturkursen wird man darauf achten müssen, dass man Namen leicht durch andere ersetzen kann.

Es gibt aber auch Maschinen, die einem die Arbeit abnehmen; einige seien hier genannt, dazu gibt es nicht genannte tools zum Herunterladen, und vor allem ist der im letzten Link genannte Kurs zu empfehlen:

http://www.plagiatefinder.de/

http://www.plagscan.com/plagiatcheck/analyse.php

http://sucodo.de/ bzw. http://sucodo.de/run/?start-with=de

http://plagiarisma.net/de/

http://www.copyscape.com/

http://www.urheberrecht.justlaw.de/plagiate-finden.htm (Linksammlung)

http://plagiat.htw-berlin.de/ff/startseite/fremde_federn_finden (Kurs: Fremde Federn finden)

Vgl. auch den alten Beitrag https://norberto68.wordpress.com/2011/03/11/fremde-federn-finden-kurs-uber-plagiat/!

Schülerlexikon – Lernhelfer

Das alte Schülerlexikon Deutsch hat seinen Geist aufgegeben und ist in die Reihe Duden-Lernhelfer integriert worden: https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/ (Übersicht: alle Fächer). Für Deutsch gibt es zwei Ausgaben, in denen die Artikel systematisch geordnet sind (am besten probiert man es einfach mal aus):

https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/deutsch (Sek I)

https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/deutsch-abitur (Sek II)