psychosomatische Klinikbetten – Adjektiv als Attribut

In seinem anregenden Buch „Selbstbestimmen“ (2004) erwähnt Manfred Spitzer „psychosomatische Klinikbetten“ (S. 179). Das ist ein Unding, wie ich kurz zeigen möchte.

Bei den zusammengesetzten Hauptwörtern unterscheidet man das Grundwort und das Bestimmungswort. Bei „Klinikbett“ ist „Bett“ das Grundwort, was nichts anderes besagt, als dass das Klinikbett ein Bett und keine Klinik ist; „Klinik“ ist das Bestimmungswort – es bestimmt, um was für eine Art Bett es sich hier handelt, nämlich um das Bett in einer Klinik. Das alles kann man unter dem Stichwort „Wortbildung“ nachlesen; das Grundwort steht hinten, das Bestimmungswort an erster Stelle (daher: das Klinikbett, analog zu: das Bett; nicht: die Klinikbett).

So, nun gehen wir zum Anfang zurück: Psychosomatische Klinikbetten müssten demnach psychosomatische Betten sein; so etwas gibt es aber nicht, es ist ein Unding. Manfred Spitzer meint vielmehr Betten in psychosomatischen Kliniken – doch die gibt es im strengen Sinn auch nicht, es gibt Kliniken für psychosomatische Erkrankungen, die man abgekürzt „psychosomatische Kliniken“ nennen kann.

Allgemein und regelhaft formuliert: Wenn man zusammengesetzten Hauptwörtern ein Adjektiv als Attribut zuordnet, muss man darauf achten, dass es sich wesentlich auf dessen Grundwort bezieht, sonst entsteht semantischer Kartoffelsalat. Spitzer müsste von Betten in psychosomatischen Kliniken oder von Betten in Kliniken für psychosomatische Krankheiten sprechen: Er müsste das zusammengesetzte Hauptwort auflösen, damit die Beziehung psychosomatisch-Klinik zum Tragen kommt.

http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&v_id=484 (Wortbildung)

https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/deutsch/kapitel/33-wortschatz-und-wortbildung (Wortbildung)

https://de.wikipedia.org/wiki/Wortbildung (Wortbildung)

Adjektive: Grundstufe und Komparativ

Grammatik

Das ist bekannt: eine ältere Frau ist jünger als eine alte Frau. Wie groß muß doch die Angst vor dem Alter sein, daß sie sogar die Grammatik vergewaltigt.

(Silvia Bovenschen: Älter werden. Notizen, Frankfurt 2006, S. 145)

Diese Äußerung Silvia Bovenschens ist ziemlich dumm: „älter“ ist zweifellos Komparativ, „alt“ die Grundstufe. Aber „alt“ oder „alt sein“ ist ein absolutes Urteil (bezogen auf einen normalen Lebenslauf), wogegen „älter“ oder „älter sein“ sich auf eine Altersstufe bezieht, die man vielleicht als Höhe des Lebens oder „die besten Jahre“ ansieht; „älter“ ist dann jemand, der älter ist als diejenigen, die auf der Höhe des Lebens sind.

Es gibt also einen mindestens zweifachen Gebrauch des Komparativs und der Grundstufe, einmal dass der Komparativ in einem Vergleich zweier konkreter Dinge/Menschen gebraucht wird, einmal dass er so gebraucht wird, wie ich es oben analysiert habe, also sich auf einen gedachten Fixpunkt bezieht.

Deshalb ist die Folgerung Bovenschens, dass hier ein Vergewaltigung der Grammatik vorliege, unsinnig, und es ist ebenso falsch, darin einen Ausdruck der Furcht vor dem Alter zu sehen. Es gibt den gleichen Gebrauch des Komparativs bei den Wendungen „Es geht mir gut“ / „Es geht mir besser“ – das ist besser als vor kurzem (oder: besser als schlecht), aber noch nicht gut. Aus dieser Verwendung von „besser“ leitet man ja auch nichts ab; darüber kann nur staunen, wer ein schlichtes Verständnis von Grammatik besitzt.

P.S. In der Duden-Grammatik (8. Aufl.) kann man das unter 3.6.3 Zum Gebrauch der Komparationsformen nachlesen. Dort steht u.a.: „Wenn die Vergleichsgröße fehlt, bezieht sich der Komparativ oft nicht auf den Positiv des entsprechenden Adjektivs, sondern auf dessen Gegenbegriff; dabei spielen auch Vorstellungen von Durchschnitt und Normalwerten eine Rolle. Man spricht hier auch von absoluten Komparativen.“ (S. 373) Sehr ausführlich beschäftigt sich Ulrich Engel: Deutsche Grammatik – Neubearbeitung, München 2009 (2. Aufl.) mit der Bedeutung der Komparationsformen (S. 342 ff.); aber bereits in „Deutsche Grammatik“ (1988) hat er das alles unter „Absolute Komparation“ (S. 568 ff.) abgehandelt – Silvia Bovenschen hätte das also wissen können, statt es tiefsinnig falsch zu deuten. Vgl. auch (ein bisschen problematisch, da primär auf die Höflichkeit verweisend) http://www.deutschegrammatik20.de/adjektiv/komparativ-superlativ/komparativs-abschwaechung-altersangaben/; ferner http://www.esvcampus.de/ce/warum-eine-alte-dame-aelter-ist-als-eine-aeltere-dame-zum-absoluten-komparativ-im-deutschen/detail.html; http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/termwb.ansicht?v_id=174 (Ende des Artikels); das kann man übrigens bereits bei A. Noreen: Die wissenschaftliche Betrachtung der Sprache, 1923, S. 403 f., nachlesen. Selbst in der Wikipedia steht’s inzwischen: „Neben dem Gebrauch in Vergleichen kann die Komparativform des Adjektivs auch in nicht vergleichenden Sätzen verwendet werden. Diese Art der Verwendung wird absoluter Komparativ genannt – im Gegensatz zum relativen Komparativ. […] In dieser nicht vergleichenden Verwendung wird das Adjektiv gegenüber dem Positiv abgeschwächt, nicht verstärkt. Eine ältere Dame ist nicht so alt wie eine alte Dame.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Komparation) – Die Erklärung des absoluten Komparativs mittels der Ellipsentheorie (http://wschulze.userweb.mwn.de/swg/ellipsentheorie.htm) halte ich für bedenkenswert; sie wird auch von Dietrich Homberger (Sachwörterbuch zur deutschen Sprache und Grammatik, 1989, S. 7) vertreten, er hält den Gebrauch des absoluten Komparativs für typisch in der Werbung: Fahr lieber mit der Eisenbahn!

Der Komparativ ist also eine sprachliche Form, die auch zum Vergleichen gebraucht wird, doch vergleichen kann man auch mit anderen sprachlichen Mitteln.

Studie zu Hausaufgaben

Es gibt bei der Art, seine Hausaufgaben zu erledigen, so etwas wie Typen des Schülerverhaltens…

http://www.welt.de/print/wams/wissen/article147451294/Hausaufgaben-Nein-danke.html und

http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article147483464/Machen-Hausaufgaben-Kinder-zu-besseren-Schuelern.html

http://www.maedchen.de/artikel/studie-hausaufgaben-schaden-2807793.html (das Ganze für Schülerinnen)

Schülerlexikon – Lernhelfer

Das alte Schülerlexikon Deutsch hat seinen Geist aufgegeben und ist in die Reihe Duden-Lernhelfer integriert worden: https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/ (Übersicht: alle Fächer). Für Deutsch gibt es zwei Ausgaben, in denen die Artikel systematisch geordnet sind (am besten probiert man es einfach mal aus):

https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/deutsch (Sek I)

https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/deutsch-abitur (Sek II)

Ulla Hahn: Angeschaut, didaktische Erwägungen

Schönen guten Tag, Herr Tholen,

ich störe Ihren „Ruhestand“ nur ungern.
Aber zu einem Gedicht von Ulla Hahn „Angeschaut“:

Du hast mich angeschaut jetzt
hab ich plötzlich zwei Augen mindestens
einen Mund die schönste Nase
mitten im Gesicht.

Du hast mich angefaßt jetzt
wächst mir Engelsfell wo
du mich beschwertest.

Du hast mich geküßt jetzt
fliegen mir die gebratenen
Tauben Rebhühner und Kapaunen
nur so ausm Maul ach
und du tatest dich gütlich.

Du hast mich vergessen jetzt
steh ich da
frag ich was
fang ich allein
mit all dem Plunder an?

habe ich eine Frage.
Haben Sie eine Ahnung, was ein „Engelsfell“ (V. 6) ist ? Ich jedenfalls
habe das Wort trotz längerer Suche nicht gefunden.

Sie sind meine letzte Rettung !

freundlich grüßend, N.N.

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Lieber Herr N.N.,
es handelt sich zweifellos um eine (neue) Metapher, auch einen Neologismus; zu verstehen ist das Wort in der Analogie zum schönsten Mund und den gebratenen Tauben (Schlaraffenland, Märchen): Alles sind neue Attribute des Ichs, die aus dem Anblick durch den Engel entstanden sind.
Der Ort, wo der Engel auf dem Ich „gesessen“ (beschwertest) oder was auch immer getan hat, ist zum Engelsfell geworden, zur Engelshaut, zu einer ganz besonderen Haut.
Leuchtet das ein?

Viele Grüße, Norbert Tholen

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Schönen guten Abend, Herr Tholen,

vielen Dank für Ihre instruktive Antwort.
Es hat mich etwas (sehr) beruhigt, dass Sie als „Wörterbuchprofi“ auch keine Belegstelle für das Wort „Engelsfell“ gefunden haben.
Auf die Idee mit „gesessen“ bin ich nicht gekommen.
Ich dachte schon an:
„wo / du mich beschwertest“ (Z. 7)
Schwert = Penis (vgl. E. Bornemann: Sex im Volksmund)

Insgesamt finde ich das Gedicht überdeterminiert und sehr anspielungsreich (u.a.  Schlaraffenland, dann „ach“ (-> Goethe, Schiller, Kleist) und auch zu dem „merkwürdigen“ Präteritum im zwölften Vers (s. Anhang) habe ich keine richtige Idee.

Was halten Sie von der Idee meiner jungen KollegInnen, über dieses Gedicht in den Grundkursen der EF (wir müssen an der Schule, an der ich arbeite in den Parallelkursen dieselbe Klausur schreiben lassen) die Lyrikklausur schreiben zu lassen? ich bin etwas ratlos…

einen schönen Abend wünscht Ihnen

N.N.

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Lieber Herr N.N.,

das Präteritum macht mir keine Sorgen, es ist gleich/ähnlich dem Perfekt vorher; der Witz ist vielmehr, dass der verdammte Engel sich selber gütlich tat = die schönen Sachen aufgegessen hat.
Frage ist, ob die schönen Sachen noch immer aus dem Mund fliegen – dann könnte das Ich sie essen; von den anderen Sachen (= Plunder): schönste Nase usw., hat es jedenfalls nichts.
Fazit: Von einem Engel angeschaut werden bringt einem auch nichts.

Ohne Vorbereitung kann man das Gedicht Schülern nicht vorsetzen – zumindest „die Begegnung mit dem Engel“ müsste durch andere Gedichte vorbereitet werden, sonst verstehen die Kinder nur Bahnhof. Das Gedicht steht ja ironisch in einer langen Tradition religiösen und nachreligiösen Sprechens, die Tradition muss also in einigen Wegmarken erforscht werden. – Unter den Stichworten „Engel Gedicht“ finden Sie in der Suchmaschine genügend Engelsgedichte.

Viele Grüße, Norbert Tholen

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Lieber Herr Tholen,

vielen Dank für Ihre sehr schnelle Antwort!
Da sind wir schon zwei.
Leider wird das mir (und den Schülern) nicht helfen. Sie werden über das Gedicht schreiben lassen (Gründe zählen nichts mehr).

nochmals vielen Dank für Ihre Unterstützung

N.N.

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P.S.

Vielleicht sollte man vom jeweils ersten Vers der vier Strophen (also vom Aufbau) ausgehen, dann erschließt sich das Gedicht als ein anklagender Rückblick, Zeugnis einer gescheiterten Liebe.

http://www.lyrikschadchen.de/html/hahn.html (besser als die folgende, aber immer noch nicht wirklich gut: Auch hier ist die kommunikative Situation nur intuitiv-unsauber erfasst: Nicht „Sie haben sich geküsst“, sondern „Du hast mich geküsst“!)

http://www.diesterweg.cidsnet.de/conpresso/_data/Interpretation_Ulla_Hahn__Angeschaut.doc (schwerer methodischer Fehler: Das Perfekt wird nicht wahrgenommen; Esma hat nicht verstanden, dass es sich um den Rückblick auf eine gescheiterte Liebe [kommunikative Situation: Wer spricht zu wem worüber in welcher Situation?] handelt, deshalb ist auch das „jetzt“ nicht verstanden – eine schülerhafte, also bloß am Inhalt orientierte Analyse, eher eine Paraphrase!)

http://www.e-hausaufgaben.de/Thema-99089-Du-hast-mich-angeschaut.php

In Meck-pomm stand das Gedicht im Jahr 2000 im D-Grundkurs zur Wahl (Gedichtvergleich).


Falls Sie meinem Vorschlag folgen, würde mich interessieren, welche Gedichte Sie gewählt haben und wie die Klausur ausgefallen ist.
N.T.

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Schönen guten Tag, Herr Tholen,

ich hätte mich eher an Sie wenden sollen, denn auf Ihre Idee (mit den Engelgedichten) war ich vorher nicht gekommen.
Jetzt ist es zu spät – es gibt keine Stunde mehr vor der Klausur… und meine Interventionsversuche waren – wie gesagt – erfolglos

freundlich grüßend

N.N.

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Nachbesinnung

Bei der Lösung von Schachproblemen habe ich die Erfahrung gemacht, dass man gelegentlich scheitert, weil man die falsche Fragestellung an die Stellung heranträgt, etwa „Wie kann ich matt setzen?“, wenn es richtig wäre zu fragen „Wie kriege ich den Freibauern durch?“ (oder umgekehrt). Dabei sind alle Figuren deutlich zu sehen – aber es kommt auf ihr Zusammenspiel an, das man verstehen muss, um die richtige Frage (nach der optimalen Variation der Figurenstellung) zu finden.

So ähnlich ist es mir mit der Frage nach dem Engelsfell, die zudem mit einem großen Lob verbunden war, ergangen: Ich habe zu stark auf das Engelsfell und die anderen Attribute des Ichs gestarrt, statt gemäß meiner elementarsten Einsicht den Aufbau des Textes zu beachten (Eingangsverse der vier Strophen: Du hast mich angeschaut, Du hast mich angefaßt, Du hast mich geküßt, Du hast mich vergessen). Dann hätte man auf den ersten Blick gesehen, dass „Engel“ hier das gängige Kosewort (abgeblasste Metapher) für eine verehrte Frau ist, dann hätte ich mir den Exkurs in die nachreligiöse Dichtung erspart.

Was ich weiter unterschätzt habe, ist das Grundwort „-fell“, was man normalerweise nur Tieren zuspricht, nicht Engeln. Dieses abwertende Grundwort „Fell“ gehört in die Serie ironischer Zuschreibungen „zwei Augen mindestens […] die schönste Nase mitten im Gesicht [wo dennn sonst!?]“ usw. „Engelsfell“ ist also Indiz dafür, dass die anfängliche Begeisterung des Mannes („mein Engel“) verflogen ist, dass die zärtlich berührte Haut dem Berührer jetzt nur noch „Fell“ ist (nach Auffassung der berührten Sprecherin). Im Wort „Engelsfell“ sind also zwei Zeiten bzw. zwei unterschiedliche Sichtweisen des einst liebenden Mannes und der jetzt enttäuschten Frau verbunden oder vermengt – ziemlich kompliziert, nicht wahr? Aber wir brauchen nicht Ulla Hahn zu fragen, was das Wort bedeutet; das kriegen wir selber heraus, wenn’s auch ein wenig gedauert hat.

P.S. Vgl. jetzt https://norberto42.wordpress.com/2016/01/13/ulla-hahn-angeschaut-analyse/

Sprachbilder – Metaphorik: Links

Bildhafte Sprache, bildhaft sprechen, sprachliche Bilder, Sprachbilder; Metapher, Metaphorik
Wenn man im Internet unter diesen Stichwörtern der Frage der Bildhaftigkeit nachgeht, stößt man auf folgende brauchbare Links:
http://www.uni-essen.de/buenting/04Bildhafte%20Sprache.html – das ist ein Manuskript einer gut verständlichen Vorlesung Professor Büntings (Man wird nicht direkt hingeleitet, sondern muss unter „Praktische Stilistik“ suchen!)
https://www.uni-due.de/buenting/ – das ist die Übersicht über alle Vorlesungen Büntings
http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/interpretation/index_3.htm (vereinfachter Aufsatz über Bildlichkeit, mit Beispielen)
https://de.wikipedia.org/wiki/Metapher (Artikel „Metapher“)
http://www.gib.uni-tuebingen.de/netzwerk/glossar/index.php?title=Uneigentliche_Bilder („uneigentliche Bilder“)
http://www-user.uni-bremen.de/~schoenke/metagloss/mgl.html (Glossar zur Metapherntheorie)
http://www.rhetorik-seminar-online.com/metaphern-beispiele-metaphern-datenbank/ (sehr umfangreiche Sammlung Matthias Pöhms, der offenbar auch Seminare für Manager o.ä. durchführt)
https://de.wikipedia.org/wiki/Bildhafte_Figur (vollständige Liste, erfordert Eigenarbeit!)
http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-5681/05Theorie.pdf (Metapherntheorie)
http://www.qualitative-research.net/index.php/fqs/rt/printerFriendly/621/1345 (Metapherntheorie)
http://www.fachdidaktik-einecke.de/9a_meth-sprachreflexion/metaphern_sprachbilder.htm (pure Erklärung der Bild-Konstitution)
http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2010/598/pdf/Schieder_13102006.pdf (Diss: Metaphern zur Staatlichkeit)
http://metaphorik.de/ (Zeitschrift, viele Artikel!)
https://www.uni-siegen.de/uni/publikationen/extrakte/ausgaben/200906/pdf/extrakte_nr6.pdf (Metaphern: Welterschließung)
http://www.buecher-wiki.de/index.php/BuecherWiki/Sprachbild (Sammlung von Sprachbildern)
http://www.online-marketing-txt.de/html/bildhaft.html (hier sieht man, wozu Bildlichkeit gut ist: selber texten)
http://www.bruehlmeier.info/sprachlicher_vortrag.htm (wozu Bildlichkeit gut ist: Vortrag des Lehrers)
http://www.metaphorik.de/sites/www.metaphorik.de/files/article/gansen-metaphern-ratgeberliteratur.pdf (Metaphern in Ratgeber-Literatur)

Sozialwissenschaft:
http://www.hs-zigr.de/~schmitt/ghwgmeta/grabovsk.htm (Metaphernanalyse nach Lakoff und Johnson)
http://www.qualitative-research.net/fqs/beirat/schmitt-1-d.htm (Fragmente eines kommentierten Lexikons der Alltagspsychologie)
http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-03/2-03schmitt-d.htm (Methode und Subjektivität in der Systematischen Metaphernanalyse

Im Blog also42 gibt es eine Kategorie „Bilderwelt“, u.a. mit Analysen zu einzelnen Metaphern: https://also42.wordpress.com/category/bilderwelt/

08/2015

Rätsel für Vertretungsstunden

In Kl. 5 und 6 habe ich in unvorhergesehenen Vertretungsstunden gern die folgenden gereimten Rätsel gestellt: Ich habe die Rätsel vorgelesen (nacheinander, mit Nummer, mehrmals langsam – insgesamt ca. 35 Minuten); die Kinder brauchten nur die Nummer und das Lösungswort zu notieren. Anschließend wurden die Lösungen vorgetragen und diskutiert – diskutiert deshalb, weil einige Rätsel evtl. mehrere Lösungen zulassen (so Nr. 6, wo ich als Lösung den Spiegel sehe, während die Schüler heute natürlich auf digitale Kameras kommen – die müsste man explizit ausschließen). – Wenn jemand eine Lösung nicht findet, bin ich gern bereit, sie mitzuteilen; die Rätselaufgaben wurden von den Kindern gut angenommen. Das Rätselblatt war in einer Klarsichtfolie in meiner Tasche, immer griffbereit.

Hier nun die Rätsel: Rätsel