Literarisches Schreiben – Anleitung

Hier lernt man angeblich das literarische Schreiben: http://www.christian-von-kamp.de/Literatur/DiedreiSaeulendesliterarischenSchreibens.pdf

Weitere (kleinere) Beiträge:

https://www.lmz-bw.de/fileadmin/user_upload/Medienbildung_MCO/fileadmin/bibliothek/krier_kreatives/krier_kreatives.pdf (Renate Krier)

https://www.uni-due.de/imperia/md/content/prodaz/kreatives_schreiben.pdf

http://www.3b-infotainment.de/unterricht/schreiben1.htm

http://www.schriftsteller-werden.de/kreatives-schreiben/wie-du-einen-roman-schreibst-die-schneeflocken-methode-1/

(http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/Produkt/index.shtml Klaus Dautel)

http://upload-magazin.de/blog/749-kreatives-schreiben-1-garantiert-texte-erstellen-dank-clustering/

http://m.schuelerlexikon.de/deu_abi2011/Kreatives_Schreiben_Einfuehrung.htm (Lexikon)

http://www.theaterwerkstatt-heidelberg.de/uploadverzeichnisse/downloads/Kreatives_Schreiben_M_Falkenberg.pdf (eine Arbeit über kreatives Schreiben)

http://www.lehrerfreund.de/schule/1s/kreatives-schreiben/2405 (Linkliste)

https://de.wikibooks.org/wiki/Literarisches_Schreiben

http://www.berlinerzimmer.de/eliteratur/kreativesschreiben.htm

http://www.anleitung-zum-schreiben.de/schreiben-lernen/literarisches-schreiben/

http://iak-talente.de/werkzeuge/ (da muss man zahlen)

http://www.taniakonnerth.de/kreatives-schreiben/ (dito);

und natürlich die Beiträge meiner Kategorie https://norberto68.wordpress.com/category/schreiben-produktiv/

Es gibt ganz viele Kurse und viele Bücher und Lutz von Werder, der allein viele Bücher schreibt…

Produktiv: Gedichte schreiben à la Enzensberger

Gelegentlich schreibt (resp. schrieb) Enzensberger Gedichte nach folgendem Muster (die Strophengrenzen markiere ich durch Kursivschrift, anders geht es hier nicht):

Innenleben

Es schmilzt uns es blutet es lacht uns im Leibe

Wir tragen es auf der Zunge

Wir schütten es aus

Wir machen ihm Luft

Wir grüßen von ihm

Wir essen es in Aspik

Es ist steinern es ist weich

golden hart brennend gespickt

halb leicht tief gut oder schwer

gebraten gebrochen erweitert verfettet

Wir bringen etwas darüber und tragen etwas darunter

Wir legen die Hand darauf

Wir schließen etwas darin ein

Wir drücken etwas daran

Wir nehmen uns etwas dazu

Wir hängen es an etwas hin

Es hat Klappen Blätter und Damen

Es hat Fehler Schläge Gründe Beutel und Gruben

Anfälle Kammern und Lüste

Wir lassen uns etwas daran wachsen

und etwas darein schneiden

und etwas daran greifen

Ein Stein fällt uns davon herunter

Wir machen eine Mördergrube daraus

Wir haben es auf dem rechten Fleck

Es dürfte nicht schwer sein, nach diesem Schema auch Schüler Gedichte schreiben zu lassen: Redewendungen zu einem bestimmten Stichwort sammeln und geordnet aufreihen. Ich gebe aber zu, dass ich nicht der erste bin, der diese Idee hatte: https://deutschunterlagen.files.wordpress.com/2014/12/enzensberger-innenleben-artmann-herz.pdf

Diese Sammlung kann man auch für lingustische Untersuchungen nutzen (Wörterbucharbeit, sich notfalls aus dem Wörterbuch weitere Anregungen für Redewendungen holen…); vgl. auch Enzensbergers Gedichte „Unterschrift“, Einführung in die Handelskorrespondenz“, „Wunschkonzert“ oder „Lied von denen auf die alles zutrifft und die alles schon wissen“.

Vgl. Enzensbergers „Einladung zu einem Poesie-Automaten“

Namen der Wochentage

Erklärung nach Kluge: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 24. Aufl. 2002:

Die Wochentage wurden in der Antike mit den Namen der Planeten benannt, die mit denen der zugeordneten Götter übereinstimmten. Von den Germanen wurde diese Namengebung übernommen, wobei aber entsprechende einheimische Götter eingesetzt wurden.

Sonntag, mittelhochdeutsch sunne(n)tac, suntac, althochdeutsch sunnuntag – übersetzt aus lat. dies solis, dieses wiederum aus griech. heméra helíou. Die Lehnübersetzung ist alt (vor dem 4. Jh.), weil im 4.Jh. der christliche Name dominicus dies (Tag des Herrn, wird zu franz. dimanche) eingeführt wurde. [Sonntag war in Rom der erste Wochentag! Bei uns ist seit dem 1. Januar 1976 der Montag als erster Wochentag amtlich festgelegt.]

Montag, mhd. mantac, eine Lehnübersetzung aus lat. dies lunae (Tag des Mondes bzw. der Luna), das seinerseits aus griech. hemera selenes übersetzt ist.

Dienstag, lat. dies martis; mit dem römischen Gott Mars wurde der german. Gott *Teiwa gleichgesetzt. Dazu gehört altnord. tysdagr, ahd. ziestag. Stattdessen wurde am Niederrhein mittelniederdt. dingesdach, dinsedach gebraucht, nach einem germanischen Gott Mars Thingsus, von dem aber sonst nichts bekannt ist.

Mittwoch, ahd. mittitag, mhd. mitt(en)tac, mittertag; wenn man mit dem Sonntag zu zählen beginnt, ist der Mittwoch der vierte (mittlere) Tag.

Donnerstag, im Lat. dem Jupiter geweiht (Iovis dies), der durch den Donner- und Wettergott Donar ersetzt wurde; ahd. donarestag, mhd. donerstac, dunrestac.

Freitag, mhd. vritac, ahd. fri(j)atag; eine Nachbildung des lateinischen Veneris dies, wobei Venus der germanischen Freia gleichgesetzt wurde.

Samstag, mhd. sam(e)ztac, ahd. sambaztag,samiztag. Entlehnt aus dem lat. sabbatum, das auf dem hebr. schabbat beruht. Der Samstag ist der einzige Tag, in dessen Name kein germanischer Gott auftaucht. Vielmehr ist mit Saterdag das lat. Saturni dies entlehnt; außerdem ist mit Sonnabend eine germanische Bezeichnung eingeführt.

Sonnabend, mhd. sun(nen)abent, ahd. sunnunaband, sunnunabund; eigentlich „Vorabend des Sonntags“, so im östlichen Mittel- und in Norddeutschland.

Das Pfeifer’sche Wörterbuch („Etymologisches Wörterbuch des Deutschen“) können Sie mit seinen Erklärungen im DWDS finden.

http://www.uni-bielefeld.de/lili/personen/useelbach/STUD/wochentage.pdf Namen der Wochentage und Monate (u.a.)

http://www.wissen-info.de/kalender/wochentage.php Wochentage

http://www.ura-linda.de/buecher/wochentag2.pdf Wochentagsnamen im germanischen Vergleich (Vorlesung 2002, solide)

http://www.nornirsaett.de/gottliche-wochentage/ „Göttliche Wochtentage“ – sehr ausführlich!

http://www.kms16.at/html/wochentage.htm (mit Ausflug in andere Sprachen)

http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/7sprv/woche.htm (dito, sehr ausführlich)

http://www.zeno.org/Goetzinger-1885/A/Wochentage Reallexicon der Dt. Altertümer, 1885

http://www.stupidedia.org/stupi/Wochentag mehr oder weniger witzige Pseudoerklärung

Deutsche Sprachgeschichte – Links

Sprachgeschichte:

http://www.home.uni-osnabrueck.de/stroestermut/ringvorlesung_sprachgeschichte.pdf (Grundbegriffe: Folien zu einer Vorlesung, entsprechend knapp)

http://www.christianlehmann.eu/ling/wandel/index.html (Theorie des Sprachwandels, systematisch)

http://www.linguistik-online.uni-kiel.de/sprachwandel/sprachwandel_I.htm (Sprachwandel, knapp)

http://gutenberg.spiegel.de/buch/prinzipien-der-sprachgeschichte-2742/1 (H. Paul: Prinzipien der Sprachgeschichte, 1920)

Deutsche Sprachgeschichte:

http://www.linse.uni-due.de/linkolon/sprachgeschichte/flash/sprachgeschichtestart.html (knapp)

http://www.linguist.de/Deutsch/gdsmain.html (Jan Wohlgemuth: knapp, aber sehr differenziert)

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprachgeschichte (ausführlich, die Teilabschnitte sind unterschiedlich gut)

http://www.linguistik-online.uni-kiel.de/germanistik_I.htm (Zusammenstellung fremder Materialien; das beste ist von Bünting: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-10178/index.html)

http://www.stefanjacob.de/Geschichte/Unterseiten/Sprachgeschichte.htm (relativ knappe Übersicht)

http://www.linguistics.ruhr-uni-bochum.de/~strunk/Deutsch/ (Quellentexte, v.a. Althochdeutsch)

http://titus.uni-frankfurt.de/personal/mittmann-dateien/deutsche_sprachgeschichte_13_4.pdf (29 Folien)

http://wwwuser.gwdg.de/~msteinb/kegli/k13/k13loesungen.pdf (skizzenhaft, anspruchsvoll: Aufgaben zu einer Vorlesung/Übung)

http://www.univie.ac.at/iggerm/files/mitschriften/Sprachgeschichte-Ernst-SS11.pdf (Mitschrift einer Vorlesung? Mit wissenschaftsgeschichtlichen Aspekten)

http://www.wifa.uni-leipzig.de/fileadmin/user_upload/itvwl-vwl/MIKRO/Lehre/VWL_fuer_Juristen/Borsdorf2011_l.pdf (ABs zu einer Vorlesung?)

http://www.baer-linguistik.de/beitraege/sprachgeschichte.pdf (J. A. Bär: ein Abriss; ähnlich http://www.baer-linguistik.de/sprachgeschichte/germanisch.htm)

https://archive.org/stream/diedeutschespra01behagoog#page/n2/mode/2up (Behagel: Die deutsche Sprache, 2. Aufl. 1902)

https://archive.org/stream/deutschesprachg00kluggoog#page/n7/mode/2up (Kluge: Deutsche Sprachgeschichte, 1920)

http://www.ippsch.de/database/altdeutsch.pdf (P. P. Schweitzer: Altdeutscher Wortschatz. Ein sprachgeschichtliches Wörterbuch)

http://www.mediaevum.de/sprachgeschichte.htm (Links)

http://home.edo.tu-dortmund.de/~hoffmann/Biblios/Sprachgeschich.html (Literaturverzeichnis)

Germanische Sprachgeschichte:

http://www.sprachgeschichte.ag.vu/ (Links)

Burnout bei Kindern?

Der Jugendpsychiater Michael Schulte-Markwort hat ein Buch „Burnout-Kids – Wie das Prinzip Leistung unsere Kinder überfordert“ (München 2015) geschrieben und steht deshalb bevorzugt als Gesprächspartner zur Verfügung; der Deutschlandfunkt hat sich des Themas angenommen:

http://www.deutschlandradiokultur.de/burnout-bei-schuelern-erschoepfte-gesellschaft-erschoepfte.970.de.html?dram:article_id=320628

http://www.deutschlandradiokultur.de/burnout-bei-kindern-die-symptome-der-erschoepfung-sind.1008.de.html?dram:article_id=313018

http://www.deutschlandfunk.de/leistungsdruck-bei-schuelern-schulpsychologen-werden-immer.680.de.html?dram:article_id=306316 (mit weiteren Links)

Eignungstest für Lehrer

Wie ein Blick in die Presse zeigt, gibt es bereits Eignungstests für den Lehrerberuf, und zwar gleich mehrfach:

http://www.welt.de/wissenschaft/article9157394/Haetten-Sie-das-Zeug-zum-Muster-Lehrer.html (BW)

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article108634759/Gute-Lehrer-duerfen-kein-Zufall-sein.html

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/lehrer-test-casting-im-klassenraum-a-838190.html (Passau)

http://www.sueddeutsche.de/bayern/eignungstest-fuer-angehende-lehrer-paedagogen-parcours-in-passau-1.1796363

http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/3863392/Aufnahmetest-fur-Lehrer_Durchfallen-ist-unmoglich (Österreich)

http://www.hr-online.de/website/radio/hr1/index.jsp?rubrik=67249&key=standard_document_52109259

http://www.sueddeutsche.de/bildung/lehramtsstudium-aussuchen-statt-ausbrennen-1.2467149

Und das sagen die Leute dazu:

http://www.sueddeutsche.de/bildung/ihr-forum-brauchen-wir-eignungstests-fuer-lehrer-1.2469186

Die Vielzahl der Bemühungen an verschiedenen Orten und in mehreren Ländern zeigt, dass es offensichtlich nötig ist, dass angehende Lehrer sich prüfen und beraten lassen, ob sie für den Beruf geeignet sind – die Realität zeigt ja, dass viele als Lehrer eingestellte Mitmenschen eben nicht für den Beruf taugen. Zu ihrem Nutzen und zu dem ihrer Schüler hätte man besser vorher genauer auf ihre Eignung geschaut.

Ich würde gerne den Gedanken ausweiten und fragen, ob man nicht auch die künftigen Schulleiter und die betroffenen Minister und Staatssekretäre auf ihre Eignung prüfen sollte bzw. müsste – bisher werden politisch relevante Ämter ja nach anderen Kriterien als dem der Eignung vergeben, z.B. nach Beziehungen (neudeutsch Vernetzung), nach dem Regionalproporz, früher dem Konfessionsproporz, in Parteien nach dem Flügelproporz…

Praktische Hilfen (Test, Beratung) bieten

https://www.zlb.uni-freiburg.de/derlehrerberuf (mit vielen Links)

http://www.km.bayern.de/lehrer/lehrerausbildung/eignungstests.html

http://www.bw-cct.de/selbsttest.php

http://www.cct-germany.de/

http://bildungswissenschaften.uni-saarland.de/personal/jacobs/diagnostik/tests/free/beil.htm

http://www.vbe.de/angebote/potsdamer-lehrerstudie/fit-fuer-den-lehrerberuf.html

http://www.uni-marburg.de/fb21/studium/studiengaenge/la-egl/studium/studienanforderungen/testzumlehrerberuf

http://www.studienwahltest.de/62,1,1003,lehraemter.html u.a.

Das passende Suchwort ist „Eignungstest für den Lehrerberuf“.

Gebrauch des Konjunktivs

Eduard Engel weist auf Emanuel Geibels Gedicht „Schulgeschichten“ hin, in dem erzählt wird, wie der richtige Gebrauch des Konjunktivs einem Schüler handgreiflich eingeschärft wurde:

http://gutenberg.spiegel.de/buch/gedichte-3396/92 bzw.

http://www.zeno.org/Literatur/M/Geibel,+Emanuel/Gedichte/Gedichte+und+Gedenkbl%C3%A4tter/Vermischte+Gedichte.+Zweites+Buch/Schulgeschichten

Dem armen Schüler geschah gleichwohl Unrecht, weil er ja nicht von Tatsachen, sondern von Möglichkeiten sprechen wollte; der Lehrer wollte dagegen Tatsachen hören… Hinter dem vermeintlichen Fehler verbarg sich also eine Differenz der Bestrebungen der beiden Personen.

DWDS – Wörterbuch im Netz

Das DWDS (Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache) ist ein mediales Ereignis – es wird fortlaufend um neue Ressourcen erweitert. Inzwischen sind z.B. auch das Deutsche Wörterbuch (Brüder Grimm) und das Synonymenwörterbuch GermaNet integriert; im Wortprofil kann man sich die ganze Verwendung des Wortes anschauen, es gibt verschiedene Corpora – man muss das alles in Ruhe ausprobieren. Das Deutsche Wörterbuch ist hier viel übersichtlicher als im Original: Man kann sich die ganze Gliederung anschauen und dann bei Bedarf einzelne Unterpunkte (durch +) aufrufen. Man kommt aus dem Staunen beinahe nicht mehr heraus… Einfach wunderbar!

Sprachkritik und Stilistik (Eduard Engel, Ludwig Reiners)

Thomas Steinfeld hat in einem Aufsatz („Wie man Leser vor Schwindel schützt“, 28. April 2015) in der SZ über den Streit um die „Stilkunst“ von Ludwig Reiners berichtet. Es gibt seit gut zehn Jahren den Vorwurf Stefan Stirnemanns, Reiners’ Buch sei ein Plagiat von Eduard Engels „Deutsche Stilkunst“. Dazu gibt es jetzt eine Dissertation von Heidi Reuschel („Tradition oder Plagiat?“), von der der Vorwurf des Plagiats bestritten, aber die Tatsache überaus starker Anlehnung an Engels Buch nachgewiesen wird.

Steinfelds Aufsatz regt nicht nur dazu an, über die Wirksamkeit stilistischer Ratgeber und Korrekturen nachzudenken, sondern bringt mit den Autoren Engel, Wustmann, Sanders auch Namen ins Spiel, die man normalerweise kaum kennt und die teilweise für bedeutende Werke der Linguistik im 19. Jahrhundert stehen: Ich jedenfalls bin neugierig geworden, was diese Leute geschaffen haben und was davon heute im Internet greifbar ist.

Reiners’ Buch habe ich übrigens als junger Mann ganz unwissenschaftlich mit Freude und (hoffentlich) Gewinn gelesen; was ich langfristig davon gelernt habe, weiß ich natürlich nicht.

http://www.sueddeutsche.de/kultur/linguistik-wie-man-leser-vor-schwindel-schuetzt-1.2454563 Aufsatz Steinfelds

http://www.kritische-ausgabe.de/hefte/reich/stirnemann.pdf (Stirnemann: Vorwurf des Plagiats)

http://opus4.kobv.de/opus4-bamberg/frontdoor/index/index/docId/25559 (Dissertation Heidi Reuschels: Tradition oder Plagiat?, Bamberg 2014)

http://gutenberg.spiegel.de/buch/sprich-deutsch-2914/1 (Eduard Engel: Sprich Deutsch)

https://archive.org/details/DeutscheStilkunst (Engel: Deutsche Stilkunst, 30. Auflage 1922; er schimpft S. 52 ff. über „Vorgänger“, s. dort deren Namen und Buchtitel)

http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb11023730.html (Engel: Gutes Deutsch, 1918)

http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/kmjb/engel/Aufsaetze-Engel.pdf (seine Aufsätze in den Karl-May-Jahrbüchern)

http://de.wikisource.org/wiki/Eduard_Engel (seine Werke)

http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Engel (Biografie)

http://de.wikisource.org/wiki/Gustav_Wustmann (Werke Gustav Wustmanns)

https://archive.org/details/allerhandsprach02wustgoog (Wustmann: Allerhand Sprachdummheiten, 4. A. 1908)

http://de.wikisource.org/wiki/Daniel_Sanders (Werke Daniel Sanders’)

Wenn ich es richtig sehe, hat die Bemühung um guten deutschen Stil um 1800 eingesetzt – Kronzeuge ist J. C. Adelung:

https://archive.org/stream/ueberdendeutsch00adelgoog#page/n5/mode/2up Adelung: Über den Deutschen Styl, Bd. 1, 1800, 4. A.

https://archive.org/stream/bub_gb_h2QTAAAAQAAJ#page/n3/mode/2up dito, 1787, 2. A.

https://archive.org/stream/ueberdendeutsch02adelgoog#page/n10/mode/2up Adelung: Über den Deutschen Styl, Bd. 2, 1800 4. A.

https://archive.org/stream/ueberdendeutsch03adelgoog#page/n6/mode/2up dito, 1787, 2. A.

https://archive.org/stream/berdendeutschen00heingoog#page/n4/mode/2up Auszug aus Adelung, 1822; hier ist am Ende auch Literatur vermerkt, die zeigt, wie verbreitet die Bemühung um eine Verbesserung des Stils (und das hieß damals: Befreiung aus ungehobeltem Sprachgebrauch wie aus lateinischem Stil) war.

P.S. Das Buch Eduard Engels ist 2016 in Die Andere Bibliothek neu herausgegeben worden.