Verlogene rot-grüne Bildungsideologie („Bildungspolitik“)

„Kin Kind zurücklassen!“ (Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin NRW)

„Inklusion!“ (Sylvia Löhrmann, Bildungsministerin NRW)

Die Wahrheit ist: Pro fehlender Lehrkraft dürfen NRW-Schulen derzeit 0,7 neue Lehrkäfte einstellen. Fehlen also 10, dürfen sie 7 neue Stellen ausschreiben. Und die restlichen 3? Ja, da muss man sich halt behelfen. Was tun die Schulen? Na, die nehmen dafür, falls überhaupt vorhanden, die zwei Stellen, die sie für Migrantenförderung bekommen haben; dafür entfällt dann die Migrantenförderung – aber wir lassen kein Kind zurück!

Dass die Inklusion entsprechend stümperhaft betrieben wird, weil normale Lehrer dafür nicht ausgebildet sind (und an der Ausbildung ohnehin gespart wird: Zeit verkürzt, dafür bedarfsdeckender Unterricht – und die Junglehrer gleich mit voller Stundenzahl verheizt!), macht auch nichts: Hauptsache, wir betreiben offiziell „Inklusion“, wobei wir ganz toll aussehen resp. von uns reden können (und auf andere herabschauen dürfen).

Vor allem die grünen Ideen driften mir zur Zeit zu stark ins Ideologische, und die SPD-„Gleichheit“ wird in NRW weithin auf Kosten des Niveaus erreicht. Dass wir in der Welt wirtschaftlich gut dastehen, verdanken wir jedoch dem Können von sehr gut ausgebildeten Facharbeitern (jawohl: Facharbeitern, ohne Abitur) und entsprechenden Akademikern [also nicht: Akademikern an sich, sondern sehr guten Akademikern!].

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