Zentralabitur Deutsch NRW 2013 – Gk, 1. Thema

Vergleichende Analyse zweier fiktionaler Texte

1. Bei einem Auszug aus „Mario und der Zauberer“ die Figuren des Herrn aus Rom und Cipollas beschreiben (Inhalt!); die Erzählweise und die Haltung des Erzählers beschreiben.

2. a) Einen Auszug aus „Woyzeck“ im Hinblick auf Inhalt und sprachliche Gestaltung untersuchen; b) die beiden Auszüge unter dem Aspekt vergleichen, wie jeweils das Thema Willensfreiheit gestaltet wird; c) die Bedeutung der jeweiligen Szene [falscher Begriff: nur bei „Woyzeck“ ist es eine Szene!] für die Behandlung des Themas in beiden Werken beurteilen.

A) Die Aufgabenstellung beschränkt sich weithin auf inhaltliche Wiedergabe des Textes, ansonsten ist sie „normal“.

B) Lösungserwartung: Wo findet man eine reflexiv-ironische Kommunikation des Erzählers mit dem Leser? [Kann der Erzähler überhaupt mit dem Leser kommunizieren?] Falls es sie im Mann-Auszug gibt, ist Z. 25 kein Eingeständnis einer Unsicherheit.

Woyzeck ist nicht primär von einer dominanten Gegenfigur abhängig, sondern ist seiner sozialen Lage nach abhängig.

Ob pissen zu müssen als „Naturdetermination“ ein Zeichen von Unfreiheit ist, bezweifle ich.

Schließt „die Behandlung dieser Thematik in den beiden Werken“ auch eine Deutung im historischen Kontext ein? Ich würde das eher nicht erwarten.

Fazit: insgesamt eher anspruchslos!

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