Das tägliche Übungsdiktat – Idee, Gebrauchsanleitung

1. Die Idee
ist so einfach wie einleuchtend: Richtig schreiben lernt man nur durch Schreiben. Täglich schreiben, aber kein „witziges“ Diktat und keine Ansammlung schwer zu schreibender Wörter [es darf als erwiesen gelten, dass die Orientierung an Rechtschreibschwierigkeiten didaktisch falsch ist – ich erinnere an das Ranschburgsche Phänomen, die Ähnlichkeitshemmung!], sondern einen normalen Text mit den Wörtern, die tatsächlich gebraucht werden (Häufigkeitsverteilung!); als normal gilt das, was in unserem Unterricht vorkommt. Über das Fragen und das Antworten, über Wissen und Unklarheiten spreche ich als Deutsch- oder Klassenlehrer zu Beginn der Klasse 5 ausführlich – warum soll man dann an diesem Thema nicht auch die Rechtschreibung üben?
Ich möchte Ihnen beschreiben, wie ich das tägliche Übungsdiktat handhabe. Die Abkürzung ÜD (Übungsdiktat) gebrauche ich sowohl für ein ganzes Diktat wie für den kleinen Text, der an einem Tag geschrieben wird. So nenne ich ÜD 5/1 das erste Diktat in Klasse 5; ÜD 5/1/1 oder 5/1/2 ist das kleine Übungsdiktat, das wir an einem Tag schreiben. Sie sehen unten an den Beispielen, wie es gemeint ist. Wenn in Diktaten Beispielsätze angeführt werden, werden sie als (1), (2) usw. gezählt; wenn ein Beispiel variiert wird, erhält es einen Strich, also (1)‘, (2)‘ usw.

2. Die Praxis des täglichen Übungsdiktats
Das Übungsdiktat enthält die Theorie des laufenden Unterrichts oder eines kurz behandelten wichtigen Themas. Mit dem neuen Diktat sollte man erst beginnen, wenn bereits einige Stunden der Unterrichtsreihe vorbei sind; sonst wird den Schülern die Theorie zu früh vermittelt. Auch sieht man dann besser, wie viel Zeit man für das Thema haben wird, d.h. in welcher Intensität man es behandeln kann, und in welche Richtung der Unterricht läuft; darauf kann man den Text des Diktats abstimmen.
Angenommen, Sie haben das Diktat entworfen, was machen Sie dann? Sie drucken den Text für jeden Schüler und lochen das Blatt; die Schüler tragen oben rechts das Datum ein und heften das Blatt im Schnellhefter ab. Am ersten Tag wird der ganze Text gelesen, auftauchende Sachfragen werden besprochen. Jeder Schüler überprüft dann zu Hause (Hausaufgabe), welche Wörter für ihn schwierig zu schreiben sind; diese Wörter trägt er in die „Liste der schwierigen Wörter“ ein. Diese Liste ist ein Blatt, das er hinter dem Text von ÜD 5/1 abheftet. Bei jedem neuen Diktat gibt es dann eine neue Liste der schwierigen Wörter.
Der Text des ganzes Diktates besteht aus rund zehn kleinen, in sich sinnvoll geschlossenen Texten von etwa 30 – 35 Wörtern. Von diesen kleinen Texten wird täglich einer diktiert, das Übungsdiktat. Bei meiner Nummerierung bezeichnet die erste Ziffer die Klassenstufe (5, 6, 7), die zweite die Nummer des Diktates im Schuljahr, die dritte die Nummer des täglichen Übungsdiktates.
Am zweiten Tag würde also ÜD 5/1/1 diktiert (zuerst im Ganzen, dann Satz für Satz, dann zur Kontrolle der Text noch einmal wiederholt); danach sollen die Schüler den Diktattext zur Hand nehmen und gegenseitig den gerade geschriebenen Text korrigieren. Ich überprüfe anschließend bei einigen Schülern (ca. 6), wie sorgfältig der Nachbar korrigiert hat. Gleichzeitig sehe ich, welche Fehler vorgekommen sind. Ich halte es so, dass ein Schüler zur Tafel geht und den „Fehler des Tages“ (natürlich in korrigierter Fassung) anschreibt; wir besprechen dann das Problem sowie die entsprechende Regel und suchen einige Beispiele für das regelhafte Phänomen. Jeder trägt dann die Wörter, die er an diesem Tag falsch geschrieben hat, berichtigt in die Liste der schwierigen Wörter ein. [Ich lasse es dabei bewenden; man kann natürlich diese Fehler weiter bearbeiten, etwa eine Liste der Hauptfehler eines ÜD vorlegen und dann von den Schülern korrigieren lassen usw.; man muss dann nur in seinem Text markiert haben, was der (die) Fehler des Tages war(en).] Anschließend lesen wir das nächste Übungsdiktat, an diesem Tag also ÜD 5/1/2, und nennen die Wörter daraus, welche wohl schwer zu schreiben sind. Das Ganze dauert etwa 10 bis 15 Minuten.
Am dritten Tag geht es mit ÜD 5/1/2 und der Lektüre von ÜD 5/1/3 weiter. Vor dem Diktat von ÜD 5/1/2 nenne ich kurz den Gedanken von ÜD 5/1/1, wenn 5/1/2 ihn fortsetzt; die Schüler sollen ja nicht bloß Wörter, sondern einen Text schreiben. – Wenn in Klasse 6 das Satzgefüge besprochen und die wesentlichen Regeln der Komma-Setzung behandelt sind, diktiere ich keine Kommas mehr, frage anschließend aber bei jedem Komma, warum es gesetzt wird.
Insgesamt gehen die Schüler ehrlich mit ihren Fehlern um, was dadurch unterstützt wird, dass gerade typische Fehler besprochen werden und kein Fehler als „unmöglich“ hingestellt wird. Man muss aber darauf achten, dass die Schüler ihre Lehrerrolle beim Korrigieren nicht ausnützen und unsauber geschriebene Buchstaben als „Fehler“ anstreichen. Ich stelle immer wieder fest, dass Schüler gern das fremde Diktat benoten; das lasse ich nicht zu, allenfalls eine Angabe der Fehlerzahl.
Wie viele Diktate schafft man pro Jahr? Falls man fünf Wochenstunden Deutsch zur Verfügung hat, schafft man etwa 10 Diktate, wenn man konsequent an der Idee festhält. Es gibt einige wenige Tage, an denen das Übungsdiktat ausfallen darf: die ersten Tage einer fünften Klasse; der letzte Tag vor einer Klassenarbeit; auch an einem Tag mit übermäßig viel organisatorischen Aufgaben könnte man auf das Übungsdiktat verzichten – aber nicht zu oft! Am täglichen Übungsdiktat habe ich auf Wunsch meiner Schüler (Gymnasium) bis zur 7. Klasse einschließlich festgehalten.

3. Was leistet das tägliche Übungsdiktat?
Das tägliche Übungsdiktat hat viele Funktionen: Es ist am Stundenbeginn eine Phase des ruhigen, konzentrierten Schreibens aller Schüler. Häufig gebrauchte Wörter werden hier gesichert; der Wortschatz der Schüler wird aber auch um Ausdrücke erweitert, die in ihrem Alltagsleben selten vorkommen. Ich hoffe ferner, dass meine sprachlichen Formen des Beschreibens und Erklärens von den Schülern übernommen werden.
Bei der Korrektur sollen die Schüler die elementare Technik, Texte zu vergleichen, üben; bei und nach der Korrektur ist es ihnen erlaubt, kurz mit dem Nachbarn zu sprechen und sich so ein wenig zu entspannen.
Auch haben die Schüler im Diktat einen Text, der die Theorie des laufenden Unterrichts darstellt, welche sie vor einer Klassenarbeit leicht wiederholen können. Ebenso wird durch die tägliche Übung das Schreibtempo erhöht: In einer Klassenarbeit in Klasse 6 brauchen die Schüler für 150 Wörter des Diktats einschließlich ihrer Korrektur knapp eine halbe Stunde.
Mit dem täglichen Übungsdiktat ist der Rechtschreibunterricht großenteils in den Deutschunterricht integriert; thematisch kommt noch die Arbeit an Wortfamilien und in der 6. Klasse die Lehre von der Wortbildung hinzu. Die Integration der verschiedenen Arbeitsbereiche und die Organisation der zugehörigen Arbeitsformen bringen es mit sich, dass die einzelne Stunde nicht einem einzigen Lernziel untergeordnet ist.

4. Diktat als Klassenarbeit
In Nordrhein-Westfalen war erlaubt, in Klasse 5 und 6 des Gymnasiums pro Halbjahr ein Diktat als Klassenarbeit zu schreiben; in Klasse 5 durfte dieses Diktat nicht mehr als 130, in Klasse 6 höchstens 150 Wörter umfassen. [Diese Regelung (zwei Diktate pro Schuljahr in Kl. 5 und 6) ist seit dem Schuljahr 2005/06 abgeschafft; jetzt darf in jeder Klassenarbeit eine kurze Überprüfung der Rechtschreibung stattfinden. Ich gehe auf die Hälfte der alten Wörterzahl (ca. 65 – 75) und werde das wohl in Kl. 5 – 7 in jeder zweiten Klassenarbeit praktizieren.]
Aus zwei Diktaten (also etwa ÜD 5/2 und 5/4) baue ich ein als Klassenarbeit anstehendes Diktat zusammen, wodurch für mich die Vorbereitung von Diktaten entfällt. Den Schülern kündige ich an, aus welchen beiden Diktaten der Text der Klassenarbeit zusammengestellt wird; dann kann jeder nicht nur die Diktattexte, sondern auch die gerade für ihn schwierigen Wörter (Liste der schwierigen Wörter!) üben.
In den Klassenarbeiten zeigen die Schüler in hohem Maß Rechtschreibsicherheit; 10 Fehler wären sehr viel, in einer guten 5. Klasse liegt der Durchschnitt anfangs bei 5 – 6, nach einem Jahr bei etwa 3 Fehlern pro Diktat.
Als Beispiele führe ich ÜD 5/2 und 5/4 und eine auf der Kombination der beiden Diktate basierende Klassenarbeit an:

Vom Fragen – ÜD 5/2/
1 „Wer nicht fragt, bleibt dumm.“ Dies singen die Kinder der Sesamstraße. Es lohnt sich, über deren Lied und über das Fragen ein wenig nachzudenken; denn in der Schule geht es darum, Fragen zu stellen und zu beantworten.
2 Eigentlich sollen die Schüler Fragen stellen; sie gehen ja zur Schule, um zu lernen, was sie noch nicht wissen und können. Die Lehrer müssen die Fragen der Schüler beantworten oder ihnen helfen, die Antwort zu finden.
3 Manchmal ist es nämlich so, dass die Schüler mit etwas Nachdenken und kleinen Hilfen selbst ihre Fragen beantworten können. Sie merken dann: Es ist oft gar nicht schwer, Neues zu erkennen.
4 Keiner gibt gern zu, dass er dümmer ist als andere; deshalb schämen sich viele, vor der Klasse eine Frage zu stellen, wenn sie meinen, andere wüssten die Antwort. Diese Beurteilung des Fragens ist falsch.
5 In Wahrheit ist es ein Zeichen von Intelligenz, wenn man auf eine Frage stößt. Man hat dann nämlich bemerkt, dass man etwas nicht weiß und was man nicht weiß; und ob andere Schüler die richtige Antwort wissen, ist noch nicht erwiesen.
6 Wenn der Lehrer Fragen stellt, will er damit vielleicht prüfen, wer aufmerksam war, oder er möchte die Schüler anregen, selbst nachzudenken; meistens lenkt er die Schüler in die Richtung, wo die Antwort zu finden ist.
7 Gelegentlich lenkt ein Lehrer mit seinen Fragen die Schüler absichtlich in eine falsche Richtung. Dies tut er, damit sie grundsätzlich selber denken und nicht einfach wie Schafe zu dem Ziel rennen, auf das er hinweist.
8 Manchmal will ein Lehrer auch prüfen, wie viel seine Schüler gelernt haben. Dann stellt er Fragen, die oft schwer zu beantworten sind. Wer solche Fragen nicht versteht, soll es ruhig sagen.
9 Wenn man nicht genau weiß, wer oder was welche Rolle (auch im Satz) spielt, klärt man es ebenfalls durch Fragen: Wer oder was hat es getan? Wen oder was hat er getan? Wem kommt es zugute?
10 So sieht man, dass Fragen in der Schule verschiedene Aufgaben haben. Man kann mit ihnen etwas Unklares benennen, die Schüler prüfen, sie zum Denken anregen oder einfach um eine Erklärung bitten. Wer nicht fragt, bleibt dumm.

Der Satz – ÜD 5/4/
1 Ein Text besteht aus Sätzen. Am Ende eines Aussagesatzes senkt man beim Sprechen die Stimme, um die Grenze zu kennzeichnen; beim Schreiben setzt man dort einen Punkt, mindestens ein Semikolon.
2 Ein Satz besteht wieder aus mehreren Teilen, welche wir Satzglieder nennen. Man kann die Reihenfolge der Satzglieder vertauschen, ohne dass der Sinn sich dadurch wesentlich änderte.
3 Wir untersuchen das an einem Beispiel:
(1) Der kleine Junge spielte zwei Tage lang mit diesem Kamel.
(1)‘ Mit diesem Kamel spielte der kleine Junge zwei Tage lang.
Das Satzglied an der Spitze wird ein wenig betont.
4 Satzglieder sind die Wörter oder Wortgruppen, die bei einer Umstellung stets zusammenbleiben. Der Sinn verändert sich bei der Umstellung nicht. [Im Englischen gilt dagegen: S – P – O!] Doch wird auch das letzte Satzglied ein wenig betont.
5 Du kannst untersuchen, wie man die Satzglieder des Beispiels anordnen kann; du wirst feststellen, dass „spielte“ immer an der zweiten Stelle steht. Diese Stelle ist die Drehscheibe des Satzes.
6 An der zweiten Stelle steht im Satz das Prädikat; im Prädikat (Satzaussage) wird gesagt, was geschieht: spielen; jemand spielte. Zum Prädikat gehört eine Angabe im Nominativ, das Subjekt (Satzgegenstand): der kleine Junge.
7 Im Subjekt wird benannt, wer oder was etwas tut, wer oder was geschieht. Prädikat und Subjekt passen in der Zahl (Singular oder Plural) zusammen:
(2) Der kleine Junge – spielte.
(falsch: Der kleine Junge – spielen.)
8 Zum Prädikat können noch weitere Angaben gemacht werden, die meistens im Akkusativ oder Dativ stehen:
(3) Die Frau gibt dem Mann [Dativ] ein Messer [Akkusativ].
9 Hier wird also gesagt, wem sie etwas gibt und wen oder was sie ihm gibt. Solche Angaben heißen Objekte. Welche Objekte in einem Satz erforderlich sind, hängt vom Verb ab; Verben wie „regnen“ brauchen kein Objekt.
10 Daneben kann es in jedem Satz mehrere Ergänzungen geben, die besagen, wo, wann, warum oder wie etwas geschieht. Sie heißen adverbiale Ergänzungen. Mit ihnen befassen wir uns später.

Der Text der Klassenarbeit (Kl. 5) war folgender:

Vom Fragen
In der Schule sollen die Schüler lernen und ihre Fragen stellen; die Lehrer müssen diese Fragen beantworten oder den Kindern helfen, selbst Antworten zu finden. Manche Schüler schämen sich, vor der Klasse etwas zu fragen; sie denken nämlich, die anderen wüssten alle die Lösung und brauchten deshalb nicht zu fragen. Aber dieser Eindruck ist oft falsch.
Ein Satz ist so aufgebaut, dass in ihm mögliche Fragen beantwortet werden. Im Subjekt wird genannt, wer oder was etwas tut. Dann können noch Angaben zum Prädikat gemacht werden, die meistens im Dativ oder Akkusativ stehen; diese Angaben heißen Objekte. Schließlich sind weitere Ergänzungen möglich; in ihnen wird gesagt, wann, wo oder wie etwas geschieht.
Fragen können einen auch in eine falsche Richtung lenken; deshalb soll man sie in aller Ruhe überprüfen.
(130 Wörter)

Arbeitsform: Fehler berichtigen
Eine Möglichkeit, den Lernerfolg außerhalb einer Klassenarbeit oder des erneut geschriebenen Diktats zu überprüfen bzw. die Rechtschreibung zu verbessern, sehe ich darin, die gängigen Fehler des jeweiligen Diktats den Schülern zur Korrektur vorzulegen; dazu muss man jeweils den „Fehler des Tages“ oder die beiden Fehler des Tages notiert haben. Zum ÜD „Einen Brief schreiben“ sieht diese Liste im Schuljahr 2005/06 folgendermaßen aus:

Zu ÜD 5/3 – Wendungen mit mindestens einem Fehler
Aufgabe: Streiche den Fehler an, verbessere ihn in der Zeile darüber!

Verbesserung: _________________________________________________
1) Spaß am Brife schreiben haben

Verbesserung: _________________________________________________
2) einen Unterschid erkennen

Verbesserung: _________________________________________________
3) Er siehd das Reh.

Verbesserung: _________________________________________________
4) Die Vorstellung begint jezt.

Verbesserung: _________________________________________________
5) warscheinlich ein Kölner

Verbesserung: _________________________________________________
6) fals es im Winter schneid

Verbesserung: _________________________________________________
7) dem spielführer follgen

Verbesserung: _________________________________________________
8) Er fast mich an.

Verbesserung: _________________________________________________
9) im Prinziep gewonnen

Verbesserung: _________________________________________________
10) am Untericht interesirt sein

Verbesserung: _________________________________________________
11) etwas erfreuliches sagen

Verbesserung: _________________________________________________
12) eine Gefäligkeit erweisen

Verbesserung: _________________________________________________
13) der adresat des Briefes

Verbesserung: _________________________________________________
14) Bedenken vorher ausreumen

Verbesserung: _________________________________________________
15) nachdenken, ehemann schreibt

Von den 20 Fehlern habe ich _____ selber erkannt.
Auswertung:
Wer alle 20 Fehler richtig erkannt hat, kann mich ab sofort vertreten.
Wer mehr als 17 direkt erkannt hat, kann Deutschlehrer werden.
Wer mehr als 15 erkannt hat, sieht Fehler schon ganz gut.
Wer weniger als 13 erkannt hat, hat nicht genug geübt.

Die Texte der Übungsdiktate für Kl. 5 bis 7 sind jeweils in einem eigenen Artikel in der Kategorie „Übungsdiktatezu finden, s. die Kategorie am rechten Rand! In Kl. 5-7 Übungsdiktate zu schreiben war meine eigene Praxis; danach erfolgte in der Regel an unserer Schule ein Lehrerwechsel, und in Kl. 8 mit dem Schreiben von Übungsdiktaten anzufangen wäre nicht gut gewesen (u.a. Zeitknappheit: nur drei Wochenstunden Deutsch in Kl. 9) – ihren Zweck könnten sie aber auch in Kl. 8 und 9 erfüllen.

Liebe Kollegen,
die Texte der Übungsdiktate sind mit dem Programm „simple text“ von einem Mac 7 auf einen Mac 9 (und jetzt 10.6) übernommen worden – dabei sind die Umlaute aufgelöst und alle ß in ss verwandelt worden. Ich habe diese Metamorphosen rückgängig zu machen versucht, aber dabei einige übersehen. Wenn ihr also so einen Klops findet, diesen bitte im Kommentar genau lokalisieren, damit ich ihn leichter eliminieren kann.
Danke!

P. S. Ich habe die Unterrichtseinheit „Wortbildung“, die m.E. für das Verständnis richtiger Schreibweisen viel leisten kann, unter der Kategorie „Semantik“ hier im Blog norberto68 veröffentlicht.

Vgl. auch http://www.cyberkidz.de/pdf/Projektunterricht-worter-5-7.pdf

Vgl. den Bericht des SPIEGEL über die schwindende Fähigkeit zur Rechtschreibung vom 28. März 2013: Hier wird bestätigt, dass man Schreiben nur durch Schreiben lernt – die Grundidee meiner Praxis des täglichen Übungsdiktats – meiner früheren Praxis, ich bin ja seit knapp sechs Jahren pensioniert.

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