Wider den Exzellenz-Kult

Es lebe das Mittelmaß!

Mit dieser Überschrift ist heute ein bedenkenswerter Artikel in SPIEGEL-online erschienen, der eine solide Ausbildung der normalen Menschen (und damit auch Schüler) für wichtiger als die bloße Fixierung auf einige Höchstbegabte erklärt. Dabei betont der Autor, Herr Reiter, dass Mittelmaß nicht Mittelmäßigkeit bedeutet, sondern eben Normalität. Ich denke, er hat Recht, wenn ich in einer alten Reportage Riehl-Heyses die Aussage einer Bankangestellten lese, in ihrem Institut arbeiteten nur 30 % der Leute richtig (die anderen 70 % arbeiten höchstens mittelmäßig, vielleicht noch schlechter). Diese 30 % stellen vermutlich das gute Mittelmaß dar, das wir brauchen.

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