Sozialarbeiter an der Schule: eine Mogelpackung

An vielen Schulen gibt es schwierige Schüler; die Gründe für deren „Schwierigkeit“ wollen wir jetzt nicht beachten. Um dem Problem abzuhelfen, wird von den Politikern lautstark der Einsatz von Sozialarbeitern gefordert, empfohlen, versprochen – was auch immer.

Zumindest in NRW ist dieses Versprechen eine Mogelpackung: Jeder Sozialarbeiter besetzt dort eine Lehrerstelle, d.h. für jeden Sozialarbeiter gibt es einen Lehrer weniger, mit entsprechenden Problemen bei Krankheit, Schwangerschaft, Exkursion und sonstigen Gründen dafür, dass Unterricht ausfällt. Davon spricht keiner, während der Normalbürger annimmt, Sozialarbeiter gebe es zusätzlich zu den Lehrern: weit gefehlt! So rechnet man in NRW nicht; da rechnet man ja auch, dass eine Schule mit Lehrern „voll besetzt“ ist, wenn ihr Bedarf zu 98 % gedeckt ist; dort bekommt man als Pensionär auch nicht seine Pension, sondern eine gekürzte Pension (ich bekomme derzeit 96,75 % der mit eigentlich zustehenden Pension, Tendenz: bei jeder Lohnerhöhung leicht sinkend). Ja, „Wir in NRW“ (Reklame des Herrn J. Rau) sind schon ein Völkchen für sich.

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