Rede zum Geburtstag (30, 40, 50, 60, 70, 80 Jahre)

Die Idee besteht darin, die runde Zahl 40, 50, 60 usw. als Summe oder Differenz anderer Zahlen darzustellen, am einfachsten von Quadratzahlen, und den dafür genommenen potenzierten Zahlen eine Bedeutung zuzuordnen.
Um es am Beispiel zu demonstrieren:
Die Nachbarin wird 40 Jahre alt.
40 = 49 – 9 (7 hoch 2 minus 3 hoch 2), also müssen die Zahlen 7 und 3 eine Bedeutung haben, und die wird dann noch potenziert:

7 Qualitäten einer guten Frau
arbeiten
bewundern
nachgeben
organisieren
schweigen (Klappe halten)
trösten
zuhören
Diese sieben guten Eigenschaften sind überreich vorhanden, also im Quadrat,
was der Nachbarin die geistige Reife von 49 beschert.
Aber ihre drei Buben (Mann plus zwei Söhne) halten sie jung, zum Quadrat wiederum (= 9), und das ergibt die Zahl 40, wenn man die 9 von den 49 abzieht.

30 = 25 + 4 + 1 (Zahlen: 5, 2 und 1)
50 = 49 + 1
60 = 64 – 4 (Zahlen: 8 und 2)
70 = 64 + 9 – 4 + 1 (dazu kann man am meisten sagen!)
Die Pointe liegt darin, dass man den potenzierten Zahlen 5 und 2 und 1 (bei 30), 7 und 1, 8 und 2, 8 und 3 und 2 eine plausible, auf den Einzelfall zugeschnittene „Bedeutung“ zuspricht, sodass dann insgesamt eine recht persönliche kleine Rede herauskommt. – Auch die anderen runden Zahlen lassen sich leicht auflösen:

10 = 9 + 1
20 = 16 + 4
80 = 81 – 1
90 = 81 + 9

Eine andere Idee besteht darin, jeder Dekade (Zehnerabschnitt) des Lebens ein beherrschendes Thema zuzuordnen; das habe ich bei der Rede zum 50. Geburtstag meiner Frau durchgespielt: hier!

Beispiel für den 80. Geburtstag:
Die neun wichtigsten guten Merkmale Renates:
– Sie isst gern, auch Süßes;
– sie ist daher mollig (wollig) weich, wovon nicht nur Lissy als Kind angetan war;
– sie kurbelt die Wirtschaft durch ihre Kauflust an;
– sie fährt gern Auto;
– sie fährt gern in Urlaub;
– sie singt gern, früher auch im Auto, in der Kirche, an Karneval und beim Wandern;
– sie telefoniert gern und daher auch lange (wobei passende Partner allmählich schwinden);
– sie bewirtet ihre Gäste gut und reichlich, was sich auf die nächste Generation vererbt hat;
– sie hat ihre Familie stets an die erste Stelle gesetzt (Oma, Tante Erna, Leo, Kinder, Enkel).
Aber sie mag und kann kaum nähen (Knöpfe, Strümpfe, Säume) – ein Erbteil ihrer Mutter und deren besserer Erziehung im Internat.
Das Gute im Quadrat: 9 x 9 = 81, minus 1 Maluspunkt, ergibt genau 80: Renate.

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