Schlagwort-Archiv: bildhaftes Sprechen

Bildhafte Sprache in Gedichten – 2. Fassung

Zum Verständnis bildhaften Sprechens – eine Auseinandersetzung mit Eberhard Hermes: Abiturwissen. Grundbegriffe der Literatur von A-Z, 1999 (2. A.); 2004 ist eine weitere Auflage des Buches erschienen, das Buch wird bei Klett immer noch angeboten – das rechtfertigt wohl, das Verständnis bildhaften Sprechens in Auseinandersetzung mit diesem Buch zu klären. Man sollte zwei Fragen zum bildhaften Sprechen [...]

Fabeln als Formen bildhaften Denkens und Sprechens – Fabeln analysieren

Analysieren heißt, einen Text als „gemacht” ansehen und in Thema und Aufbau zu begreifen suchen. Bei Sachtexten tut der Autor etwas, bei Erzählungen unmittelbar „der Erzähler“, erst mittelbar der Autor. Die alte Frage nach der Intention des Autors (Wozu?) stellen wir zurück hinter die Frage, was die sprachlich handelnde Größe tut / getan hat und [...]

Logik bildhaften Sprechens und Denkens (Beispiele)

vorgeführt an Rätseln: Wie man Bilder nur versteht, wenn man sie nicht einzeln „deutet“, sondern sie im Zusammenhang sieht. (Vgl. den folgenden Aufsatz über surreale Bilder und den übernächsten über Gleichnis und Fabel!) 1. Am einfachsten ist ein solcher Bildzusammenhang zu verstehen, wenn es an einer Stelle einen wörtlich (statt bildhaft) gemeinten Bezug zur Welt [...]

Bildhaftes Sprechen (Beispiel Steffen: Elsa; Benn: Einsamer nie)

Am Beispiel des Gedichtes „Elsa“ von Ernst S. Steffen möchte ich zeigen, was man eigentlich leisten muss, wenn man bildhaftes Sprechen wirklich verstehen (und erklären) will, z.B. in einer Gedichtanalyse: „Sie war gerade sechzehn geworden, Man sah es ihr noch an. In ihrem Busen schlummerten Torten Und Schweinchen aus Marzipan. Sie hatte so große Puppenaugen [...]

Bildhaftes Sprechen (Beispiel Heym: Ophelia)

„ … Ein Glühwurm scheint Auf ihrer Stirn. Und eine Weide weint 15 Das Laub auf sie und ihre stumme Qual.“ An diesen drei Versen aus Georg Hemys Gedicht „Ophelia“ möchte ich zeigen, was es heißt, ein Bild zu verstehen. Dass es sich bei der weinenden Weide um eine Metapher, gar um eine Personifizierung des [...]

Bildhaftes Sprechen – Formen und Eigenart

In Gedichten wird oft bildhaft gesprochen. Die wesentlichen Formen bildhaften Sprechens in unseren Herbstgedichten sind: 1. der Vergleich; er dient dazu, etwas anschaulich zu sagen. Es wird zwischen zwei verschiedenen Bereichen der Welt ein Bezug hergestellt: Die Astern neigen sich „wie blasser Kinder Todesreigen“ (Trakl). – Durch diesen Vergleich wird das Schwanken der Astern im [...]

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