Schreiben nach Bildern

Schreiben nach Bildern gilt heute als eine Technik kreativen Schreibens. Diese Technik ist mindestens über 200 Jahre alt. Bereits Kleists Stück „Der zerbrochene Krug“ geht auf einen Kupferstich von Le Veau (1782) zurück, der nach einem Gemälde von Debucourt angefertigt war. Kleist beschloss, mit seinen Freunden Ludwig Wieland und Heinrich Zschokke einen poetischen Wettbewerb auszutragen. „Zschokkes naiv-sentimentale Erzählung erfaßt das Genrehafte der Szene, Wielands Satire ihr moralisches Thema und Kleists Lustspiel die forensische Belebtheit der Figuren.“ (Hannelore Schlaffer: Deutsche Literatur in Bildern. Klassik und Romatik, 1770-1830. Stuttgart 1986, S. 101)

Als frühestes Beispiel eines nach einer Bilderfolge entstandenen Werks ist Christoph Friedrich Bretzners „Das Leben eines Lüderlichen“ nach den Stichen von Chodowiecki und Hogarth (1774) anzusehen. (a.a.O.)

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